Industriedesign Flensburg

Bewaffnet mit einem Weitwinkel an der 7D und meiner Minolta X-700 zog ich mit Nils los, um ein wenig von dem industriellen Charme an Flensburgs Industriehafen einzufangen, so lange es noch möglich ist. Die Tätigkeiten am Hafen sind nahezu, wenn nicht sogar gänzlich, zum Erliegen gekommen und es gibt bereits Pläne zur Nutzung der Silos als Hotel oder Büro-Komplex.

 

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Die Bilder aud der Minolta kommen (hoffentlich) etwas später, wenn der Film voll ist. „Hoffentlich“, weil ich nicht weiß, wie der Film bei Langzeitbelichtungen bezüglich des Schwarzschildeffektes reagiert. Filmkorn reagiert bei schwachem Lichteinfall anders als digitale Sensoren, ab theroretischen Belichtungszeiten von einer Sekunde muss die reale Belichtungszeit deutlich verlängert werden. So werden aus einer Sekunde zwei Sekunden und aus 10 Sekunden vielleicht dreizig bis vierzig Sekunden, weil der Anstieg nicht linear ist. Spannend…

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Schützend…

legt sich die Nebelfahne der Stadtwerke über die nächtliche Stadt.
Oder haben die Stadtwerke die Stadt und ihre Bewohner fest im Griff?

Endlich stand wieder einmal ein Abend mit Langzeitbelichtungen auf dem Programm. Es war ausnahmsweise einmal ein klarer Abend und es hat nicht geregnet.
Die Skyline von Flensburg bietet jedenfalls immer wieder abwechslungsreiche Motive.

Michael Moeller

Minolta X-700

Die ersten Gehversuche mit der Kamera fühlen sich gut an, auch wenn ich doch immer wieder nach dem größeren Bruder schiele, der XD7 (Möglichkeit der Doppelbelichtung, stabileres Gehäuse und so…).

Tine aus Husum, der grauen Stadt am Meer:

Michael Moeller

Minolta X-700 blickt auf Minolta XG2:

Michael Moeller

Und natürlich dürfen die Impressionen aus Flenstown auch nicht fehlen:

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Ecktown with a Squeeze

Vor ein paar Tagen ergab sich ein kleiner Rundgang am Hafen von Eckernförde entlang. Mit von der Partie waren Reinhard, Birgit, Manuela, Micha und Marina und meine Frau Mona.

Reinhard überließ mir seine Flekto-Squeezerlens. Auslöser für mein Interesse an der Linse war ein modernes Wohnhaus, welches sich an der Promenade an der Hafenspitze befindet, da mir mein Volna mit seinen 80 mm Brennweite an meiner Crop-Kamera für einige Sachen etwas zu lang war.

Es war einfach nur schön, mit diesem Objektiv durch die Stadt zu laufen und mit ganz anderen Blickwinkeln zu sehen. Und Manuela zog im Gegenzug mit meinem Volna durch die Lande.

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Ich liebe die knackigen Kontraste und Farben.
Positiver Nebeneffekt: die Nachbearbeitung lässt sich auf ein Minimum reduzieren.

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Und natürlich darf das rote Bänkchen nicht fehlen…

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Durch einen Teil der Innenstadt ging es dann zurück.

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Ich freue mich auf den nächsten Streifzug mit den „Wabbellinsen“ und den Foto-Kollegen. Und der Wunsch nach dem vollen Format wird immer stärker…

Street at Nite II

Letzte Woche fand wieder einmal ein von dem Flensburger Fotografen Tilman Köneke organisierter Workshop zum Thema „Street at nite“ statt.
Für mich war es das zweite Mal, dass ich an dieser Veranstaltung teilnahm. Aber es war das erste Mal, dass ich Abends ausschließlich Analog unterwegs war.

Die Ausrüstung war Übersichtlich: meine Minolta X-700, das Minolta Rokkor 1.4/58 und ein Ilford HP5+. Eine Kamera, ein Objektiv, ein Film. Leichtes Gepäck.

Von Tilman bekamen wir die Aufgabe, nach Punkten Ausschau zu halten. Immerhin haben sie etwas mit Flensburg zu tun, der eigentliche Grund war aber ein Anderer: sie sind das einfachste aller Gestaltungsmittel. Immer ließ sich das Thema nicht verfolgen, aber so manches Mal war man einfach geneigt, die Schärfe mal ganz aus dem Bild zu nehmen und einfach die Lichtpunkte wirken zu lassen.

Belichtet habe ich den Film auf ISO 3200, obwohl er ja nur eine Empfindlichkeit von ISO 400 hat. Das war für mich das erste Mal, einen Film bewusst unterzubelichten und dann zu versuchen, den Mangel an Licht durch die Entwicklung wieder auszugleichen.
Durch die ohnehin schon recht langen Belichtungszeiten musste ich fast ausschließlich bei Offenblende fotografieren.

Die Kontraste sind heftig. Entweder ist der Film wirklich am Limit oder ich war mit dem „Pushen“ (Anheben der Belichtung eines unterbelichteten Filmes) noch zu zaghaft.
Die Entwicklung habe ich in D76 bei 20°C und 18 Minuten Entwicklungszeit vorgenommen. Gedreht habe ich die Dose alle 30 Sekunden, normalerweise drehe ich jede Minute.

Auf der anderen Seite: Mit gefällt es auch so. Ausbaufähig, aber gefällt.

Edith:
Ich schieb „… ein Film…“ … das war auch so. 36 Aufnahmen. Mehr nicht.
Nach einer halben Stunde  blickte ich auf den Bildzähler und war doch etwas überrascht: 18 Aufnahmen, der halbe Film war weg. Naja, nicht weg, aber es waren auch nur noch 18 Bilder übrig. Man wird sparsamer und überlegt mehr. So soll es sein.

Pentax Spotmatic II

Ich habe jetzt 2-3 Filme an meiner Pentax Spotmatic II belichtet und entwickelt.

Michael Moeller

Natürlich habe ich nicht nur das Schweineschnäuzchen verwendet. Aber nahezu allen Bildern ist gemeinsam, dass sie um 1-2 Blenden unterbelichtet sind. Der Scanner holt zwar noch etwas raus, aber wo keine Zeichnung ist, kommt nichts mehr hinzu.

Ich vermute, dass es an dem alten CdS-Belichtungsmesser liegt, entweder ist er schon deutlich gealtert oder die neuen Batterien werden nicht gut vertragen.

Ich werde sie erstmal eine Weile zur Ruhe kommen lassen und mir überlegen, wie ich das Ganze kompensieren kann. In der analogen Fotografie hat man ja doch einige Möglichkeiten. In der Zwischenzeit „schieße“ ich meine Minolta ein.