Schnee. Kurz vor Mai.

So wie ich staunten heute Morgen wohl Viele, als sie aus dem Fenster gesehen haben: es schneite. Das ist in den letzten Jahren bei uns im Norden immer seltener geworden, so kurz vor dem Mai aber immer noch eine Ausnahme. Und so langsam könnten wir mal etwas Wärme gebrauchen…

Schon alleine wegen der armen Pflanzen…

Alle Bilder sind mit dem Asahi Takumar 4/200 bei Blende 4 unter Einsatz eines Zwischenringes gemacht worden.

Lightroom Tipps – Croptool I

Der Flensburger Fotograf Tilman Köneke hatte sich vor ein paar Tagen über das Thema „Crop or not„, also das Beschneiden der Bilder in der Nachbearbeitung geschrieben.

Grundsätzlich versuche ich ebenfalls, den Bildschnitt in der Kamera so genau wie möglich hinzubekommen. Es gibt viele Gründe, trotzdem mit etwas „Fleisch um das Motiv“ zu fotografieren, schiefe Horizonte, stürzende Linien oder ungenaue Sucher der Kameras sind nur einige Gründe, warum man hinterher nochmal etwas Hand anlegen muss sollte. Die kamerainterne Wasserwaage zum Beispiel hilft mir dabei schon enorm, weniger Ausschuss durch schiefe Horizonte zu erhalten und weniger der wertvollen Pixel hinterher verwerden zu müssen.

Das Nachträgliche Ändern des Bildformates ist ein weiterer Grund, den Schnitt in der Nachbearbeitung anzupassen.
Die Sensoren der Kameras liefern ein festes Maß, meist 4:3 oder 2:3, welches nicht immer zur Bildidee passt. In vielen Kameras kann das Format vorab eingestellt werden.

Das beste Tool, um den finalen Bildschnitt festzulegen ist für mich das Crop-Tool in Lightroom.
Viele Formate lassen sich vorauswählen und die Positionierung des Bildrahmens geschieht sehr intuitiv, da der Rahmen starr ist und sich das Bild durch Bewegen mit der Maus unter dem Rahmen hin- und herschieben lässt.
Um den optimalen Schnitt zu finden lassen sich die störenden Bedienelemente des Programmes durch Drücken der Taste „l“ ausblenden, bei einmaligem Drücken zu 50%, bei zweimaligem Drücken vollständig. Eine dritte Betätigung bringt den Bearbeiter wieder zurück in die Ursprungsansicht.
Das Bild lässt sich weiterhin mit der Maus bewegen und vergrößern und verkleinern. Ebenso lässt sich noch der Horizont ändern.

 

Agfa Box – erster Scan

Wie vor einigen Tagen berichtet habe ich meinen ersten Mittelformat-Film mit einer Agfa-Box belichtet. Gestern habe ich ihn entwickelt und heute dann die Bilder eingescannt.

Ich würde sagen, es hat grundsätzlich funktioniert. Die Bilder weisen heftige Kratzer auf, was an einer blockierten Umlenkrolle innerhalb der Kamera liegen kann. Beim Vorbereiten und auch heute nach Durchsicht der Kamera habe ich nichts Ungewöhnliches entdecken können. Vielleicht hilft ein winziger Tropfen WD40.

Die Schärfe könnte etwas besser sein. Bei dem Objektiv ist aber vielleicht auch nicht mehr zu erwarten. Die Belichtungszeit ist evtl. auch zu lang für die Brennweite.
Ergo: beim nächsten Film ein Stativ verwenden…

Hier nur ein paar der Ergebnisse:

Bei dem Bild von Wikingermarkt in Haithabu habe ich übrigens einen Grauverlaufsfilter vor das Objektiv gehalten. Umständlich, aber es hält die Dynamik in einem vernünftigen Bereich.

Wege ins Licht III

 

Wege ins Licht III

 

Ich gestehe.
Es war ein Versehen.

Gestern war ich kurz wieder bei den Stegen, um mit Nils ein wenig die Langzeitbelichtung zu üben, hatte die Kamera neu Positioniert und dafür den Graufilter abgenommen. Die Kamera stand immer noch auf „bulb“-Modus, mit dem Fernauslöser machte ich eine Aufnahme, dachte allerdings, ich hätte die Zeitautomatik eingestellt.
Die Belichtungszeit von 1/10tel Sekunde brachte dann dieses Bild zutage.

Ich denke, ich werde mich öfter mal vertun.
Dann aber bewusst…

Der Geist der Wikinger

Über Ostern war auf dem Gelände des Wikingermuseums in Haithabu wieder der Wikingermarkt. Leider bin ich aufgrund des Wetters kaum zum Fotografieren gekommen.
Ein paar Mal konnte ich dennoch los, dann meist vor und nach der Marktöffnungszeiten für Langzeitbelichtungen. Das Bild zeigt den rekonstruierten Landungssteg, wie es in der Wikingerzeit um die 20 Stück in Haithabu gegeben hat.

Der Geist der Wikinger

Bei den „Geistern“ handelt es sich um zwei kleine Wikingermädchen beim Ostereiersuchen.