Two glasses

Seit ein paar Tagen beschäftigt mich die Produktfotografie, um meine alten Kameras etwas besser in Szene zu setzen.

Parallel war es auch Thema in der Fotogruppe Schafflund in den letzten Wochen. Im Studio konnten wir dann mal ein etwas anderes, „professionelleres“ Lichtsetup zur Fotografie von Glas kennenlernen.

So eine Weinflasche abzubilden, hat dann doch seine Tücken. Eigentlich ist das auch nicht mein Thema, schon gar nicht mein Motiv, ich möchtes es aber trotzdem zeigen, denn…

weinflasche

… zwischen den beiden Bildern liegt:

  • eine Umwandlung des Weißabgleich in der Nachbearbeitung … nein, es sind zwei Aufnahmen.
  • ein geändeter Weißabgleich  in der Kamera … mitnichten, beides wurde mit der Einstellung „Blitz“ aufgenommen.
  • Ein anderer Bildstil in der Kamerainternen JPG-Verarbeitung… nö, auch nicht.
  • Ein anderes Objektiv? Bingo, genau darum liebe ich das Altglas.
    Links das Voigtländer Color-Ultron 1.8/50, Rechts das Asahi Takumar 1.4/50!

Jetzt ärgere ich mich doch ein wenig, dass ich mein Canon-Objektiv zum Vergleich nicht dabei hatte.
Und das ich meist mit dem automatischen Weißabgleich fotografiere, da werden solche Feinheiten des Objektivs dann weggemogelt.

Memo an mich:

  • raus aus dem Weißabgleich-Automatik-Modi der Kamera
  • Wiederholung  der Testreihe mit anderen Objektiven

Sonnenuntergang in Schleswig-Holstein…

Eigentlich war ich nur kurz über Land gefahren, um einen alleinstehenden Baum zu suchen. Da die höchste natürliche Erhebung in dieser Gegend ein Deichschaf ist, fehlen die malerischen Motive, wie man sie aus den Mittelgebirgen her kennt, fast gänzlich.

Dafür konnte ich ein paar Schafe ablichten, die vor einigen Windmühlen posierten, welche mich wiederum an die Marsianer aus dem Roman von H.G. Wells erinnerten, die gleich über die Hügel kommen würden.
Moment… Hügel? Naja, ein paar Berge gibt es hier ja doch…