Petzval 85/ 2.8

Bei einem gemeinsamen shooting mit Reinhard und Jenny durfte ich Reinhards Petzval-Linse einmal testen: das neue 85 mm, angelehnt an eine Linsenkonstruktion von 1840, welche die Fotografie durch eine deutlich höhere Lichtstärke (wer hat eigentlich diesen schwachsinnigen Begriff eingeführt?) revolutionierte.

Mit seinem Messing-Gehäuse lässt das Objektiv Steampunk-Feeling aufkommen. DIe Blende ergibt sich durch eine kleine schwarze Platte, die von oben durch einen Schlitz in das Objektiv eingesteckt wird. Und die Schärfeeinstellung erfolgt mechanisch über ein kleines Rad an der Seite.
Gelebter Anachronismus und Entschleunigung pur, das Scharfstellen wird zum Abenteuertrip.

Überhaupt neigt das Objektiv bei einer Offenblende von 2.8 zu einer leichten Unschärfe. Meine schlechten Augen taten dann ihr übriges zu etwas, was von der brachialen Schärfe heutiger Hochleistungsobjektive mehr als deutlich abweicht.

Durch die Offenblende und einen deutlichen Abstand zwischen Motiv und Hintergrund ergibt sich ein Wirbel-Effekt, den man bei modernen Objektiven vergeblich suchen wird.

Hier eines der Ergebnisse (ooc, keine Nachbearbeitung):

Petzval 85/ 2.8

Petzval 85/ 2.8

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