Schloss Glücksburg

Am Freitag hatte ich etwas früher Feierabed und konnte nochmal zum kleinen barocken Wasserschloss nach Glücksburg. Der Sonnenuntergang war leider nicht allzu spektakulär. Aber ich wollte ja auch mal die eine oder andere Linse testen.

Zum Einsatz kamen das altbewährte Meyer-Görlitz Lydith 3.5/30 und zum ersten Male das Meyer-Görlitz Domiplan 2.8/50. Das Lydith ist momentan meine kürzeste Brennweite. Der Sprung nach unten wird bei Altglas leider sehr teuer.

Das Lydith ist etwas langsam, bei Landschaftsaufnahmen ist die Offenblende von 3.5 aber völlig ok. Es ist auch etwas weicher als z.B. das Sigma 30/1.4, aber das störte mich nicht.
Dabei fällt mir ein, dass ich die Altgläser ja mal gegen die Neuen bei gleichen Brennweiten vergleichen wollte *knoteninstaschentuchmache

Das Domiplan erscheint mir deutlich weicher abzubilder als das Color-Ultron 1.8/50  von Voigtländer. Vielleicht spielt es seine Stärke eher im Portraitbereich aus.

 

Outtake am Rande:

Der Canaletto-Rahmen von Glücksburg. Mit ca. 80 mm Brennweite ist das Motiv… naja…  wie soll ichs höflich ausdrücken… für die Tonne?
Vielleicht für Fotografie mit dem Handy geeignet?
Keine Ahnung, eigentlich auch egal. Was ich schade finde, ist, dass man jetzt auch hier so eine Kreativitätsbremse aufbaut… getreu dem Motto

„Hier wird das gute Bild gemacht.
Das, was alle Anderen auch schon vor dir gemacht haben“.

PunktPunktPunkt

Michael Moeller

Meyer-Optik Görlitz Domiplan 2.8/50

 

 

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4 Gedanken zu „Schloss Glücksburg

  1. Tilman

    Schöner Bericht! Ich lese hier immer wieder Objektivnamen, von denen ich vorher noch nie gehört habe. Sehr bereichernd.
    Stichwort „Kreativbremse“: Ist doch eine super Möglichkeit, den kreativen Rahmen mal auszuweiten, so wie du das hier anschaulich gezeigt hast ;-)!

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    1. blacktowerpics Autor

      Es gibt so viele von den alten Linsen. Jede hatte einen klangvollen Namen und einen eigenen Charakter.
      Ich finde ihn ja eher einengend, den Rahmen. Aber mal sehen, was man damit noch anstellen kann 🙂

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