75 Sekunden Wikingturm

Michael Moeller

Wieder einmal gibt es den Blick vom Anlegeplatz des Restaurants „Odin“ in Haddeby.

Diesmal war es deutlich sonniger als bei meinem letzten Besuch. Ich musste einen 1000er Graufilter, einen Polfilter sowie einen Grauverlaufsfilter verwenden, um auf die gut 75 Sekunden Belichtungszeit zu kommen und auch etwas Struktur in die Wolken zu zaubern.

Zum Einsatz kam wieder das Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35.

Es ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das magische Motto im März von Paleica, was da heißt: „Bewegung“. Aber da kommt noch mehr, der Monat ist ja noch nicht rum 🙂

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5 Gedanken zu „75 Sekunden Wikingturm

  1. Monique Mathieu

    Sehr gut gelungen! Ist es nicht zu schwierig mit den verschiedenen Filtern? Wegen dem verstellen der Schärfe? Bemerke dass es mich interessiert, habe etwas in den letzten Tagen probiert aber immer nur mit einem Filter! Reizt weiter zu experimentieren.

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    1. blacktowerpics Autor

      Ich danke dir.
      Es geht so mit den Filtern.
      Wenn du ein innenfokussierendes Objektiv nimmst, ist es nicht so kritisch, weil sich der Tubus beim Aufschrauben der Filter nicht mitdreht. Bei den alten Linsen muss man festhalten oder sich den Punkt auf der Schärfeskala merken. Ein Weitwinkel bei relativ geschlossener Blende ist da allerdings auch sehr gutmütig, was kleine Abweichungen angeht.
      Dann habe ich als Erstes den Polfilter aufgeschraubt und eingestellt, danach folgte der Graufilter, auch ein Schraubfilter. Dabei den Polfilter gut festhalten, aber auch da stören ein paar Grad Abweichung beim Drehen nicht. Dann kam der Filterhalter für das Cokin-Filtersystem, auf den dann den Filterhalter stecken und den Grauverlaufsfilter einschieben.
      Sieht schon brachial aus. Ich habe Schraubfilter und den Cokin-Filterhalter mit 77 mm Durchmesser, zum adaptieren auf die alten Objektive (meist 49 mm Filterdurchmesser) nehme ich dann entsprechende Reduzierringe (49 auf 77 mm).
      Den Weißabgleich kann man dabei getrost vergessen, weil jeder Filter einen leichten Farbstich hat. Also entweder in der Nachbearbeitung anpassen oder das Bild in Schwarz-Weiß umwandeln.
      Es loht sich, zu üben, es lassen sich auch bei Tag sehr schöne, reduzierte Bilder anfertigen.

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      1. Monique Mathieu

        Super danke dieser ausführlichen Antwort! Sehr gerne nehme ich mein Weitwinkel auch für solche Aufnahmen! Ist eine sehr interessante Art der Fotografie mit den Langzeit belichtingen.

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      2. blacktowerpics Autor

        Gerne, ich werd vielleicht mal einen extra Blogbeitrag dazu machen.
        Ich mag auch die „aufgeräumten“ Bilder, die Reduktion auf das Wesentliche. Lässt sich damit gut umsetzen.

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