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The American Epic Sessions

Tilman machte mich vor ein paar Tagen auf ein Stück analoger Musikgeschichte aufmerksam. Bisher habe ich mich nicht für diese Art Musik interessiert, das sollte ich vielleicht ändern. Und die Aufnahmetechnik ist schon eine Klasse für sich. Doch seht selbst:

The American Epic Sessions

Leider ist das Video auf YouTube gesperrt, in Einzelteilen ist es aber sichtbar, deshalb hier einfach einmal der Trailer:

 

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Lightroom-Tipps: Croptool II

Mit der Taste „L“ kann man sich den Hintergrund im Beschnittwerkzeug in Lightroom schwarz einfärben, um ein besseres Gefühl für die Bildwirkung nach dem Beschnitt zu erhalten, ich hatte in Teil 1 der LR-Tipps kurz darüber berichtet).

Einmaliges Drücken von „l“ (kleines „L“) setzt die Helligkeit der Bedienungselemente auf 50%, zweimaliges auf 100% und beim dritten Druck hat man wieder die normale Ansicht. Mit der Taste „L“ funktioniert der ganze Spaß rückwärts.

Es gibt noch eine weitere Option, die Adobe leider etwas versteckt hat:

Mit der Taste „o“ lassen sich die angezeigten Hilfslinien ändern, und zwar in der folgenden Reihenfolge:

  • Raster
  • Drittelregel
  • Diagonal
  • Goldener Schnitt
  • Goldene Spirale (Fibonacci-Spirale)
  • Seitenverhältnisse (… diese Anzeige macht für mich keinen Sinn, lässt sich aber zum Glück abschalten)

Mit „O“ (Umschalt-„o“) lässt sich die Ausrichtung einiger der Anzeigen dann ändern, die Spirale kann dann z.B. dem Motiv angepasst werden.

Im Menü „Werkzeuge“ findet sich der Unterpunkt „Freistellungsüberlagerung“, wo es auch die Option gibt, einzelne Elemente abzuwählen.

Habt Spaß damit und denkt immer daran, diese ganzen Gestaltungs“regeln“ sind keine Regeln und schon gar keine Garantie für gute Bilder. Manchmal hilft ein gutes Bauchgefühl mehr, als eine schlecht umgesetzte Gestaltungsrichtlinie.
Übertrieben angewendet kann das sture Befolgen der „Regeln“ zwar zu gefälligen, aber auch zu beliebigen Bildern führen.
Letztendlich gibt die Bildidee den Beschnitt vor.

Graveyard Classics III

„Mach was draus…“ sagte Susanne, als sie mir das Prinz Galaxy 135/2.8 zum rumspielen überreichte.

Mein erstes 135er. Analog. Gebrandmarkt für eine englische Fotomarkt-Kette ähnlich wie Foto Quelle lassen sich sie Ursprünge kaum noch zurückverfolgen. Es stammt vielleicht von Cosina. Vielleicht

Butterweich in der Abbildung, seltsame Flares und Leaks, eine Lady-Lens. Eine Diva.

Ein klassisches Objektiv der legendären Türstopper-Klasse eben.

Egal. Ein wenig Modding und selbst aus so einem Vogel lässt sich was rausholen.
Allerdinge keine Schärfe. Die behält sie selber. Ein eingebauter Hardware-Weichzeichner eben. Diva halt.

 

 

The Black Series

Als ich Anfing, eine spezielle Art der Beleuchtung auszuprobieren, um meine Kameras in einem bestimmten Look erscheinen zu lassen, hatte ich noch das Ziel, den Look mit nur einem Blitz hinzubekommen. Das Funktioniert zwar in gewissen Grenzen, aber ein in meinen Augen wichtiges Detail geht dann verloren oder ist nur sehr schwer zu erzielen: das Catchlight, hier die Reflektion eines Lichtes im Objektiv.
Ohne ein Catchlight wirkt ein Portrait schnell Leblos, das weiß jeder Portraitfotograf.
Bei meinen Modellen erscheint es mir essentiell für die Bildwirkung.

So ganz habe ich den Look, den ich vor meinem inneren Auge hatte, noch nicht 100%ig abbilden können, aber ich konnte mich ihm dennoch gegenüber meinen ersten Versuchen ein Stück weit annähern.
Nun ist der Aufbau wieder eingepackt und das Thema ruht. Bis zum nächsten Versuch…

In der Zwischenzeit warten viele weitere Projekte auf mich…

Alle Bilder sind mit dem Voigtländer Color-Ultron 1.4/50 enstanden.