Archiv der Kategorie: Architektur

Mein erster Scan

Nix Dolles eigentlich, aber ein kleiner, weiterer Schritt in das anloge Zeitalter.

Als Film kam ein Ilford FP4  mit ISO 125 zum Einsatz, die Kamera eine Revueflex und das Objektiv war ein Meyer-Görlitz Lydith 3.5/30.

Der Scanausschnitt war, wie ich jetzt herausgefunden habe, zu groß gewählt, dadurch sind die Kontraste etwas flach geraten, da der dunkle Filmschtreifen um das Motiv ja in die Tonwertspreizung mit einbezogen wird.

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Den Schnitt und die Kontraste angepasst, ein paar Fussel und Flecken beseitigt und…
hat was, finde ich.

Mein Gefühl sagt mir, dass es für mich der richtige Weg ist, den ich eingeschlagen habe.

Aarhus in 35 mm

Vor ein paar Tagen war ich im beschaulichen Dänemark in Aarhus. Den ersten Tag ging es in das Freilichtmuseum „Den gamle by„, die alte Stadt. Ein paar Straßenzüge wurden mitten in der Stadt in ein riesiges Freilichtmuseum verwandelt, drei Zeiten erwachen dort zum Leben: ca. 1865, 1927, und 1974. Die ca. 75 Häuser sind mit allerlei Exponaten aus den entsprechenden Epochen gefüllt. Aber dazu später mehr.
Hier erst einmal ein paar Eindrücke der Stadt:

Aufgenommen wurden alle Bilder in Aarhus und in „Den gamle by“ mit dem Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35. Man fühlt sich richtig in die analogen Zeiten zurückversetzt: eine Kamera, ein Objektiv und eine Brennweite. Funktioniert. Und ich habe zu keiner Minute eine andere Brennweite vermisst. Oder doch, zweimal musste ich ein Panorama anfertigen. Aber das habe ich gern in Kauf genommen.

75 Sekunden Wikingturm

Michael Moeller

Wieder einmal gibt es den Blick vom Anlegeplatz des Restaurants „Odin“ in Haddeby.

Diesmal war es deutlich sonniger als bei meinem letzten Besuch. Ich musste einen 1000er Graufilter, einen Polfilter sowie einen Grauverlaufsfilter verwenden, um auf die gut 75 Sekunden Belichtungszeit zu kommen und auch etwas Struktur in die Wolken zu zaubern.

Zum Einsatz kam wieder das Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35.

Es ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das magische Motto im März von Paleica, was da heißt: „Bewegung“. Aber da kommt noch mehr, der Monat ist ja noch nicht rum 🙂

Wikingturm, Schleswig

Mal Sonne, mal Wolken, mal komplett bedeckter Himmel, ein Großteil der Aufgaben eines Fotografen besteht ja aus Warten. Warten auf den richtigen Moment natürlich, warten, dass die 15 Sekunden der Auslösung bald rum sind… und das bei, wie fast immer bei uns, heftigem Wind. Ich hatte zum Glück eine Kamera dabei, um das Stativ zu beschweren, sonst wäre es weggeflogen. No joke…

Michael Moeller

Hier kamen zwei Graufilter (64er und 1000er) und ein Polfilter zum Einsatz, um die weichen Wolkenstrukturen zu erzielen.

Rund um den Wikingturm

Eigentlich wollte ich etwas Material sammeln, um mich dem Projekt „Fine-Art-Architektur“ zu widmen. Ob es mich ausfüllt, weiß ich noch nicht, dehalb gilt die Devise, es einfach mal auszuprobieren.

Wer den Wiking-Turm für eine Bausünde der 70er hält, dem werde ich nicht (und vermutlich auch kein Schleswiger) widersprechen. Aber es ist leider DAS markante Hochhaus hier in Nord-Schleswig-Holstein und zum Üben allemal geeignet.

Interessant war für mich, neben dem klassischen Bilck auf Schleswig, den es später mal gibt, auch das Drumherum:

Weitere Informationen zu dem markanten und ungeliebten Wohn-Hochhaus in Schleswig gibt es: auf Wikipedia.

Schloss Glücksburg

Am Freitag hatte ich etwas früher Feierabed und konnte nochmal zum kleinen barocken Wasserschloss nach Glücksburg. Der Sonnenuntergang war leider nicht allzu spektakulär. Aber ich wollte ja auch mal die eine oder andere Linse testen.

Zum Einsatz kamen das altbewährte Meyer-Görlitz Lydith 3.5/30 und zum ersten Male das Meyer-Görlitz Domiplan 2.8/50. Das Lydith ist momentan meine kürzeste Brennweite. Der Sprung nach unten wird bei Altglas leider sehr teuer.

Das Lydith ist etwas langsam, bei Landschaftsaufnahmen ist die Offenblende von 3.5 aber völlig ok. Es ist auch etwas weicher als z.B. das Sigma 30/1.4, aber das störte mich nicht.
Dabei fällt mir ein, dass ich die Altgläser ja mal gegen die Neuen bei gleichen Brennweiten vergleichen wollte *knoteninstaschentuchmache

Das Domiplan erscheint mir deutlich weicher abzubilder als das Color-Ultron 1.8/50  von Voigtländer. Vielleicht spielt es seine Stärke eher im Portraitbereich aus.

 

Outtake am Rande:

Der Canaletto-Rahmen von Glücksburg. Mit ca. 80 mm Brennweite ist das Motiv… naja…  wie soll ichs höflich ausdrücken… für die Tonne?
Vielleicht für Fotografie mit dem Handy geeignet?
Keine Ahnung, eigentlich auch egal. Was ich schade finde, ist, dass man jetzt auch hier so eine Kreativitätsbremse aufbaut… getreu dem Motto

„Hier wird das gute Bild gemacht.
Das, was alle Anderen auch schon vor dir gemacht haben“.

PunktPunktPunkt

Michael Moeller

Meyer-Optik Görlitz Domiplan 2.8/50