Archiv der Kategorie: Geschichte

Telemar-22 5.6/200

Nicht gerade die schnellste Linse in meiner Tasche, aber sie zwingt den Blick wieder in Richtung Tele. Und dem manuellen Fokussieren bei langen Brennweiten, was ich als noch schwieriger empfinde gegenüber den kurzen Brennweiten. Mag an der Entfernung und dem dunkleren Sucherbild aufgrund der kleineren Offenblende liegen, der geringeren Schärfentiefe oder der höheren Kompression und damit flächigeren Abbildung der Bildelemente liegen.
Keine Ahnung.
Noch nicht.
Erstmal weiterüben…

Michael Moeller

Facing victory…

The name of the game is Brandubh, gaelic for „The black raven“, a game played in Ireland  related to Hnefatafl. The king wins when he reaches one of the corner fields or crossings.

Michael Moeller

Helios 44-2 58mm/2.0 -1/40 sec. – f/2 – ISO 1600

 

Zum Bild: Ein erster Testschuss mit dem neuerworbenen Helios-Objektiv. Klein, schwer (naja, eher Kompakt, aber es versetzt meine Kamera in eine ungewohnte Schieflage), super solide und Butterweich einzustellen.

Michael Moeller

Canon 50mm/1.4 – 1/40 sec. – f/2 – ISO 1600

Und hier zum Vergleich eine Referenzaufnahme mit einem Canon-Objektiv mit ähnlicher Brennweite. Fairerweise habe ich bei der Referenzaufnahme ebenfalls manuell fokussiert. Und gleich beim ersten Versuch den Punkt getroffen, es geht immer besser, das manuelle Fokussieren.
Beide Bilder sind ooc, lediglich bei dem Bild mit dem Helios habe ich die Belichtung um 0,3 Blenden angehoben. Das Kleine schluckt doch etwas mehr Licht als die Canon-Linse. Dafür erscheint mir das Bild mit dem Helios kontrastreicher, knackiger und doch weicher zu sein.
Klingt irgendwie Widersprüchlich. Mal sehen, was die nächsten Belichtungsversuche sagen.

Der Letzte seines Standes?

Vor einigen Jahren entsand durch den BR eine Dokumentatiuon über alte, kurz vor dem Aussterben stehende Berufe. Durch Fisherman angeregt kam mir die Serie wieder in den Sinn. Und, noch besser: es gibt sie auf Youtube.

Guckst du hier: Der Letzte seines Standes?

Begebt euch auf eine Zeitreise, die weit über die Grenzen des letzten Jahrhunderts hinausgeht und erfahrt mehr über die alten Meister der Messerschmiede, Korbflechter, Brokatweber, Seiler, Leinemacher, Mollenhauer und vielen Anderen…

Frøslevlejren

Im Sommer letzten Jahres bin ich eher zufällig auf eine Barackenansammlung i dänischen Frøslev gestoßen. Von der Anodnung und der ganzen Erscheinung her erinnerte es an die Gefangenenlager aus dem zweiten Weltkrieg. Zaun, Wachturm, Paradeplatz, halbkreisförmige Architektur, große Scheinwerfer,… Doch: hier war eine Schule untergebracht. Naja, nichts dabei gedacht, am Ausgang etwas über „Heimatschutzmuseum“ gelesen und dann wieder nach Hause gefahren.

Michael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

 

Vor ein paar Tagen habe ich meiner Frau den Ort gezeigt. Und es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Lager tatsachlich um ein Lager für politische Gefangene handelte, welches 1944 errichtet wurde. Heute beherrbergt es neben diversen Museen ein Infobüro von Amnesty International sowie die Frøslev Efterskolen, eine Art berufsvorbereitende Schule.

Leider hatten wir nicht viel Zeit, bevor die Museen geschlossen wurden.
Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch im Frøslevlejren…

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Hier der Link zur Geschichte des Lagers: Frøslevlejren