Archiv der Kategorie: Geschichte

Frøslevlejren II

Hier nun die Bilder vom Frøslevlejren, die ich dort bei meinem letzten Besuch mit der Leica Mini II und dem Tri-X 400 aufgenommen habe. Fragt mich bitte nicht nach Blende oder Belichtungszeit, diese Informationen hält die Kamera leider geheim.

Aber irgendwie mag ich den Film.

Entwickelt wurde in Kodak D76 1+1, 20 °C, 11 Minuten.

Frøslevlejren

Über das kleine KZ Frøslevlejren nahe der dänischen Grenze hatte ich früher schon berichtet.
Der Umgang der Dänen mit diesem Stück Geschichte ist schon etwas Besonderes, schließlich beherrbergt das Gelände in den alten Baracken heute mehrere Museen, eine Informationsstelle von Amnesty International und auch eine Schule.
Leider hatte das Museeum gestern schon geschlossen, daher werde ich das Museeum nochmal zu einem anderen Zeitpunkt aufsuchen.

Ich war gestern vor ein paar Tagen mit vier Kameras Unterwegs: meiner Canon 7D diente Quasi als Referenz, dann Mittelformat, Kleinbild-SLR und Kleinbild Point-and-shoot. Irgendwie müssen die Filme ja voll werden.

Jetzt habe ich einige Tage mit der Scanner-Justierung zugebracht, aber viel mehr ist nicht rauszuholen, im Gegenteil, schlimmer geht es immer… mit der automatischen Scharfzeichnung zum Beispiel.

Hier nun die Bilder aus dem Mittelformat:

Sogar an der Doppelbelichtung habe ich mich versucht… muss ich wohl noch etwas üben 🙂

Es ist für mich gar nicht so einfach, geeignete Motive zu finden, die dem Format und der Belichtung auf Film gerecht werden. Auch daran muss ich arbeiten, aber das macht den Reiz mit dem Analogen auch aus.

 

 

Der Geist der Wikinger

Über Ostern war auf dem Gelände des Wikingermuseums in Haithabu wieder der Wikingermarkt. Leider bin ich aufgrund des Wetters kaum zum Fotografieren gekommen.
Ein paar Mal konnte ich dennoch los, dann meist vor und nach der Marktöffnungszeiten für Langzeitbelichtungen. Das Bild zeigt den rekonstruierten Landungssteg, wie es in der Wikingerzeit um die 20 Stück in Haithabu gegeben hat.

Der Geist der Wikinger

Bei den „Geistern“ handelt es sich um zwei kleine Wikingermädchen beim Ostereiersuchen.

Telemar-22 5.6/200

Nicht gerade die schnellste Linse in meiner Tasche, aber sie zwingt den Blick wieder in Richtung Tele. Und dem manuellen Fokussieren bei langen Brennweiten, was ich als noch schwieriger empfinde gegenüber den kurzen Brennweiten. Mag an der Entfernung und dem dunkleren Sucherbild aufgrund der kleineren Offenblende liegen, der geringeren Schärfentiefe oder der höheren Kompression und damit flächigeren Abbildung der Bildelemente liegen.
Keine Ahnung.
Noch nicht.
Erstmal weiterüben…

Michael Moeller

Facing victory…

The name of the game is Brandubh, gaelic for „The black raven“, a game played in Ireland  related to Hnefatafl. The king wins when he reaches one of the corner fields or crossings.

Michael Moeller

Helios 44-2 58mm/2.0 -1/40 sec. – f/2 – ISO 1600

 

Zum Bild: Ein erster Testschuss mit dem neuerworbenen Helios-Objektiv. Klein, schwer (naja, eher Kompakt, aber es versetzt meine Kamera in eine ungewohnte Schieflage), super solide und Butterweich einzustellen.

Michael Moeller

Canon 50mm/1.4 – 1/40 sec. – f/2 – ISO 1600

Und hier zum Vergleich eine Referenzaufnahme mit einem Canon-Objektiv mit ähnlicher Brennweite. Fairerweise habe ich bei der Referenzaufnahme ebenfalls manuell fokussiert. Und gleich beim ersten Versuch den Punkt getroffen, es geht immer besser, das manuelle Fokussieren.
Beide Bilder sind ooc, lediglich bei dem Bild mit dem Helios habe ich die Belichtung um 0,3 Blenden angehoben. Das Kleine schluckt doch etwas mehr Licht als die Canon-Linse. Dafür erscheint mir das Bild mit dem Helios kontrastreicher, knackiger und doch weicher zu sein.
Klingt irgendwie Widersprüchlich. Mal sehen, was die nächsten Belichtungsversuche sagen.