Archiv der Kategorie: Landschaft

Mittelformat

Langsam gege ich den Weg der analogen Fotografie weiter. Der Weg ist manchmal steinig, aber man wird mit tollen Aus- und Einsichten belohnt.

Für die Technikfreaks:
Film: Ilford HP5+, Entwickler Kodak D76 1+1, 20 °C, 11 min

 

 

 

 

Ilford FP4+ - Pentax SPII0017

Energiewende, Überall

Übrigens:
Wer sich die Mühe macht, die für einen Kleinbildfilm berechnete Menge an Entwickler in die Dose mit dem Mittelformatfilm zu kippen, wird mit den tollen, einmaligen Streifen am Rand belohnt.

 

I am back…

Hinter mir liegen zwei Wochen Urlaub in Portugal. Es war eine kleine Rundreise von Faro über Tavira, Lagos und Sintra bis nach Lissabon. Es war Anstrengend und Schön zugleich. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen, viele Eindrucke müssen nach und nach über das Reisetagebuch und die Bilder aufgearbeitet werden.

Jetzt sind wenigstens die Bilder gesichert, die Einbindung in Lightroom ist erfolgt, die Bilder sind ausgerichtet und die ersten wirklich unbrauchbaren gelöscht.

Michael Moeller

Das Herz der Algarve

Weiter geht es zum Wikingermarkt an der Turmhügelburg in Lütjenburg, zwei Tage abtauchen in eine andere, eine gänzlich andere Welt. Dann ist der Urlaub leider auch wieder vorbei.

Ein Reisebericht folgt.

12 magische Mottos [2017-04]: Kontraste

Paleica schreibt dazu:

Kontraste gibt es in der Fotografie in der Bildgestaltung. Harte, scharfe Kontraste zwischen schwarz und weiß, zwischen Licht und Gegenlicht. Harte Kontraste gibt es in der Bildbedeutung. Zwischen Sommer und Winter, alt und neu und einer Million anderer Dinge.

Hell – Dunkel, Alt – Neu, Scharf – Stumpf, Nass – Trocken, Jung – Alt, Weltlich – Geistlich… die Liste ließe sich vermutlich fortsetzen wie die Nachkommastellen der Zahl Pi.

Was bedeutet das Thema „Kontraste“ dann für mich? Wie will ich mich ihm nähern?

Als das Thema startete, hatte ich viele Dinge im Kopf, die oben genannten und noch viele mehr. Doch es sollte Anders kommen… ganz Anders…

Seit etwas über einem halben Jahr fotografiere ich, bis auf wenige Ausnahmen, fast ausschließlich mit alten, „analogen“ Linsen. Es macht nicht nur Spaß, man lernt viel über die Fotografie, macht weniger Bilder, dfür dann Bewusster und wird manchmal dann auch mit einer unverwechselbaren Charakteristik des Objektivs belohnt, die die Ingenieure den heutigen Standardlinsen so mühsam wegoptimiert haben.

Ab März kam es dann, wie es kommen musste, ich begann mich für das Belichten von Film zu interessieren. Und da das Belichten nur das erste Drittel des Schaffensprozesses darstellt, gefolgt vom Entwickeln und Erstellen von Papierabzügen, habe ich mich jetzt im April mit dem Entwickeln beschäftigt.

Ich denke, Kontrastreicher kann das Arbeiten zwischen der digitalen Fotografie und dem analogen Arbeiten kaum sein.

Kein AF, kein Entfernungsmesser, vielleicht eine kleine Visierhilfe im Sucher, nur Schwarz-Weiß, nur eine Filmempfindlichkeit, kein Zoom (yeah!), Weißabgleich sucht man vergeblich, dafür kommen Farbfilter ins Spiel nur 36 Bilder bei Kleinbild und 8 Bilder bei Mittelformat mit 6×9 cm, und viele weitere Unterschiede… schön reduziert und reduziert Schön.

Deshalb mein Kontrastprogramm für den digitalen Alltag: mal wieder analog unterwegs sein.

Und dafür habe ich ein paar Beispiele rausgesucht… Analog vs. Digital:

Michael Moeller

Analog – Revuenon 2.8/135

Michael Moeller

Digital – Revuenon 2.8/135

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35