Archiv der Kategorie: Langzeitbelichtung

75 Sekunden Wikingturm

Michael Moeller

Wieder einmal gibt es den Blick vom Anlegeplatz des Restaurants „Odin“ in Haddeby.

Diesmal war es deutlich sonniger als bei meinem letzten Besuch. Ich musste einen 1000er Graufilter, einen Polfilter sowie einen Grauverlaufsfilter verwenden, um auf die gut 75 Sekunden Belichtungszeit zu kommen und auch etwas Struktur in die Wolken zu zaubern.

Zum Einsatz kam wieder das Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35.

Es ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das magische Motto im März von Paleica, was da heißt: „Bewegung“. Aber da kommt noch mehr, der Monat ist ja noch nicht rum 🙂

Über den Dächern von München

Zwei Tage München, drei Objektive, dreizehn Stockwerke über der Straße… einfach der Blick aus dem Hotelzimmer…

Leider war neben dem Messebesuchen und Abendprogramm viel zu wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Muss wohl wiederkommen 😉

Wikingturm, Schleswig

Mal Sonne, mal Wolken, mal komplett bedeckter Himmel, ein Großteil der Aufgaben eines Fotografen besteht ja aus Warten. Warten auf den richtigen Moment natürlich, warten, dass die 15 Sekunden der Auslösung bald rum sind… und das bei, wie fast immer bei uns, heftigem Wind. Ich hatte zum Glück eine Kamera dabei, um das Stativ zu beschweren, sonst wäre es weggeflogen. No joke…

Michael Moeller

Hier kamen zwei Graufilter (64er und 1000er) und ein Polfilter zum Einsatz, um die weichen Wolkenstrukturen zu erzielen.

ICY II

Heute habe ich mir mal wieder die Finger abgefroren.
Das Autothermometer zeigte -0,5 Grad. Gefühlt durch den immerwährenden, schneidenden Wind eher -30…
Dänemark halt.
Der Anleger befindet sich gegenüber von der legendärsten Hot-Dog-Bude in ganz Dänemark, Annies Kiosk, in Sonderhav bei Kollund.

Michael Moeller

Eigentlich wollte ich drei Objektive testen, leider ist es dann mangels beweglicher Finger nur bei einem geblieben.
Wann wird es endlich eine Outdoor-Kamera mit Auslöserheizung geben…

Bei der Bearbeitung habe ich dann ein Wenig mit den Bildschnitten gespielt… und irgendwie gefiel mir das 16:9-Format bei diesem Bild am Besten, gefolgt von 2:3.
Hier die anderen Formate im Vergleich:

A Helios in the night…

Einfach mal in der Dunkelheit am Strand stehen und sich bei -5 Grad die Finger abfrieren lassen…
Und dann kommt sowas bei raus:

Michael Moeller

Die Blende lag so bei 5.6, die Belichtungszeit betrug 30 sec., ISo 100

 

Michael MoellerDie Blende lag ebenfalls so bei 5.6, die Belichtungszeit betrug 30 sec., ISo 200

 

Michael MoellerLightspill bei Blende 2

 

Michael MoellerLightspill bei Blende 8

 

Michael MoellerMy Canon Lens never did this…

 

Michael MoellerDie Marineschule in Flensburg

 

Michael MoellerLuv und Lee

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit über der Förde weisen die Bilder etwas mehr Rauschen auf, als bei trockener Luft. Insofern ist es schwer, die Qualität der Linse umfassend zu beurteilen. Aber: sie ist scharf und auch Nachtaufnahmen gelingen mit ihr. Lediglich (störende) Reflektionen und Flares müssen in Kauf genommen werden, was durch Abblenden oder Drehen der Linse von der Lichtquelle vermindert bzw. vermieden werden kann.
Auch Nachtaufnahmen machen mit dem Helios Spaß.

Lernkurve I

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Bild zum Thema High Key gepostet, welches aber nur Bedingt den gewünschten Effekt hatte.
Birgit hatte mir daraufhin ein Preset für LR zugeschickt, um das Bild etwas in die gewünschte Richtung zu bringen. Aber ich wurde mit dem Ergebnis nicht richtig „warm“.

Nachdem ich ein paar Tage auf dem Dilemma herumgedacht und auch noch einmal die Filterkollektion von NIK bemüht hatte, wusste ich, was nicht nach meinem Geschmack war.

Zunächst die Erkenntnis, dass die Helligkeit meines Monitors zu hoch eingestellt war und dass Silver Effex den Bilder nicht immer gut tut (die Tiefen waren komplett verunstaltet), war ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Seltsamerweise sah es auf dem ersten Blick so aus, wie mit dem Preset in LR. Auf dem zweiten Blick dann die Erkenntnis, dass die Blickführung umgedreht war…

Bei dem Original-Bild sind die Ränder dunkler als die Mitte, was bei der High-Key-Bearbeitung dazu führte, dass die Mitte des Bildes Kontrastarm und Leer wirkte.
Die Monitorhelligkeit war schnell reduziert, der Radialfilter in LR tat bezüglich der Vignette (vermutlich durch die Graufilter) sein Übriges.

DIeses Bild kommt meiner Vorstellung der Umsetzung nun schon viel näher:

Michael Moeller