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Workshop „Analog-Kneipe“

Morgen findet in Flensburg ein Workshop/ Treffen zum Thema „analoge Fotografie“ statt.

Wer also Zeit und Lust hat, vorbeizuschauen, und vorher vielleicht noch schnell einen Schwarz-Weiß-Film zum Vor-Ort-Entwickeln in die Kamera legt und mit Bildern füllt, darf gerne vorbeischauen:

Analog-Kneipe

Ich werde dort sein. Mit mindestens einem belichteten Film und hoffe, dass die Belichtung mit der alten Kamera geklappt hat.

Linsendreh I

Jo, Reinhard hatte Recht, bei dem im Bilderrätsel vorgestellten Gegenstand handelt es sich um einen Objektivschlüssel, den man benötigt, um ein einige der älteren Objektive zu zerlegen und zu reinigen.

Oder zu manipulieren, wie Birgit es in einem Blogbeitrag über den Linsendreh beim Helios 44-2 einmal sehr ausführlich erläutert hat.

Und genau das habe ich mit einem Zenit Helios 44 2/58 gemacht…

Die ersten Ergebnisse im Feld waren überall noch sehr Unscharf. Heute habe ich es mit einem Zwischenring noch einmal versucht, weil ich vermutete, dass sich das Auflagemaß nun verändert hat und das Objektiv zu dicht am Sensor sitzt. Mit Zwischenring und etwas weiter geschlossener Blende lässt sich jetzt, zumindest am Kameramonitor, sogar etwas Schärfe erahnen. Aber dazu später mehr.

 

 

Zenit Helios 44M-4 MC

Eines der Standardobjektive der Zenit-Kameras aus der alten UdSSR.
Es handelt sich um den Nachbau des Carl Zeiss Biotar 2/58.

Das Objektiv verfügt bei Offenblende über den sogenannten Swirl-Effekt, wie er von den Petzval-Objektiven her bekannt ist.

Michael MoellerMichael Moeller

Noch ein wenig Techno-Babbel für die Details:
Anschluss: M42
Brennweite: 58 mm
Blende: 2,0 – 16
Lamellen: 6
Preset-Blende: nein
Automatik: ja
Linsen: 6 Linsen in 4 Gruppen
Gewicht: 300 g
Minimale Fokusdistanz: 50 cm
Filterdurchmesser: 52 mm
Hersteller: KMZ, MMZ, Jupiter
Baujahre: 1958 – 1991 (Gesamtbauzeit über alle Helios-Typen)
Die Aufnahmen wurden mit dem Zenit Helios 44-2 2/58 gemacht.