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12 magische Mottos [2017-05]: Auf der Straße

Das Thema im Mai 2017 der 12 magischen Mottos von Paleica lautet: Auf der Straße.

Da ich zum Monatswechsel in Portugal war und danach doch so einiges um die Ohren, mussten die Bilder etwas warten.

In Während meines Urlaubes in Portugal habe ich überwiegend mein Zoom benutzt. Mit Autofokus. Leider.
Nach fast zwei Wochen merkte ich, wie ich immer mehr in alte Verhaltensmuster verfiel, und die Bilder immer beliebiger wurden. Es waren die Muster, die ich durch die analoge Fotografie und den Einsatz von Altglas abzulegen versuche.

In Lissabon nahm ich dann wieder mein Voigländer Scoparex 2.8/35 auf die Kamera und nichts anderes. Reduktion pur. Immer noch keine Kracher, aber der Blick änderte sich, der Spaß nahm wieder zu. Vielleicht sollte ich mein Zoom verkaufen…
Und dahin gehen, wo ich inzwischen fast am liebsten Bilder mache… auf die Straße.

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12 magische Mottos [2017-04]: Kontraste

Paleica schreibt dazu:

Kontraste gibt es in der Fotografie in der Bildgestaltung. Harte, scharfe Kontraste zwischen schwarz und weiß, zwischen Licht und Gegenlicht. Harte Kontraste gibt es in der Bildbedeutung. Zwischen Sommer und Winter, alt und neu und einer Million anderer Dinge.

Hell – Dunkel, Alt – Neu, Scharf – Stumpf, Nass – Trocken, Jung – Alt, Weltlich – Geistlich… die Liste ließe sich vermutlich fortsetzen wie die Nachkommastellen der Zahl Pi.

Was bedeutet das Thema „Kontraste“ dann für mich? Wie will ich mich ihm nähern?

Als das Thema startete, hatte ich viele Dinge im Kopf, die oben genannten und noch viele mehr. Doch es sollte Anders kommen… ganz Anders…

Seit etwas über einem halben Jahr fotografiere ich, bis auf wenige Ausnahmen, fast ausschließlich mit alten, „analogen“ Linsen. Es macht nicht nur Spaß, man lernt viel über die Fotografie, macht weniger Bilder, dfür dann Bewusster und wird manchmal dann auch mit einer unverwechselbaren Charakteristik des Objektivs belohnt, die die Ingenieure den heutigen Standardlinsen so mühsam wegoptimiert haben.

Ab März kam es dann, wie es kommen musste, ich begann mich für das Belichten von Film zu interessieren. Und da das Belichten nur das erste Drittel des Schaffensprozesses darstellt, gefolgt vom Entwickeln und Erstellen von Papierabzügen, habe ich mich jetzt im April mit dem Entwickeln beschäftigt.

Ich denke, Kontrastreicher kann das Arbeiten zwischen der digitalen Fotografie und dem analogen Arbeiten kaum sein.

Kein AF, kein Entfernungsmesser, vielleicht eine kleine Visierhilfe im Sucher, nur Schwarz-Weiß, nur eine Filmempfindlichkeit, kein Zoom (yeah!), Weißabgleich sucht man vergeblich, dafür kommen Farbfilter ins Spiel nur 36 Bilder bei Kleinbild und 8 Bilder bei Mittelformat mit 6×9 cm, und viele weitere Unterschiede… schön reduziert und reduziert Schön.

Deshalb mein Kontrastprogramm für den digitalen Alltag: mal wieder analog unterwegs sein.

Und dafür habe ich ein paar Beispiele rausgesucht… Analog vs. Digital:

Michael Moeller

Analog – Revuenon 2.8/135

Michael Moeller

Digital – Revuenon 2.8/135

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Ultron 1.8/50

Michael Moeller

Analog – Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35

Michael Moeller

Digital – Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35

Wege ins Licht III

 

Wege ins Licht III

 

Ich gestehe.
Es war ein Versehen.

Gestern war ich kurz wieder bei den Stegen, um mit Nils ein wenig die Langzeitbelichtung zu üben, hatte die Kamera neu Positioniert und dafür den Graufilter abgenommen. Die Kamera stand immer noch auf „bulb“-Modus, mit dem Fernauslöser machte ich eine Aufnahme, dachte allerdings, ich hätte die Zeitautomatik eingestellt.
Die Belichtungszeit von 1/10tel Sekunde brachte dann dieses Bild zutage.

Ich denke, ich werde mich öfter mal vertun.
Dann aber bewusst…

12 magische Mottos [2017-03]: Bewegung

Das Thema im Monat März des Fotoprojektes „12 magische Mottos“ von Paleica lautet:

Bewegung

Fotografie ist ein zweidimensionales und „starres“ Medium. Trotzdem ist es mit verschiedenen Techniken möglich, Bewegung einzufangen. Hierfür gibt es unterschiedlichste Methoden: extrem kurze Belichtungszeiten, um einen Moment „einzufrieren“. Lange Belichtungszeiten, um die Bewegung im Bild sichtbar zu machen. Die Kamera während des Auslösens bewegen oder „mitführen“. Nur um die offensichtlichsten zu nennen – wahrscheinlich gibt es noch x mehr.

Ein für mich schönes Thema. Komfortzone. Never ending Story.

Alles ist im Fluss. Nichts ist jemals wirklich erkundet, erforscht, beendet. Das Schöne an der Fotografie ist ja, dass man auch hier kein Thema jemals wirklich zuende bringen kann. Man kann ein Meister auf seinem Gebiet werden, keine Frage. Aber es gibt immer wieder jemanden, der ein bekanntes Thema aufgreift und neu interpretiert, vielleicht seinen Stempel aufdrückt und manchmal sogar etwas gänzlich Neues kreiert.

Bewegung. Sie lässt sich in so vielen Arten Zeigen und gerade in der Fotografie durch das Einfrieren des Momentes auch „nicht zeigen“, dass es Unmöglich erscheint, alle Facetten darzulegen. Ein paar möchte ich aber zeigen:

IMG_0702

Bei diesem Bild nahm mich ein Räumfahrzeug fast mit. Unvergesslich 🙂

Michael Moeller

Smooth Water – unprocessed

Michael Moeller

Sternenspuren? Nicht, wenn die Verschlusszeit kurz genug gewählt wird, hier ca. 20 Sekunden.

Michael Moeller

Wellenpower ohne Graufilter

Schottland 2016

Bonnie Scotland, I love the clear blue water

Schottland 2016

Standing stones of Callendish

Schottland 2016

Wellenpower II – Bonnie Scotland, kurze Belichtungszeit

Michael Moeller

Dieses Bild sollte uuuuuunmengen an Lichtspuren zeigen… und es kam kein Auto. Die wenigen die fuhren, dachten, sie werden von Markus und mir geblitzt 🙂

Lightpainting, Kamera während der Aufnahme bewegen und und und… die Möglichkeiten und Motive sind fast unerschöpflich. Deshalb: break.

In ein paar Stunden gibt es das nächste Thema. Ich bin gespannt.

75 Sekunden Wikingturm

Michael Moeller

Wieder einmal gibt es den Blick vom Anlegeplatz des Restaurants „Odin“ in Haddeby.

Diesmal war es deutlich sonniger als bei meinem letzten Besuch. Ich musste einen 1000er Graufilter, einen Polfilter sowie einen Grauverlaufsfilter verwenden, um auf die gut 75 Sekunden Belichtungszeit zu kommen und auch etwas Struktur in die Wolken zu zaubern.

Zum Einsatz kam wieder das Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35.

Es ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das magische Motto im März von Paleica, was da heißt: „Bewegung“. Aber da kommt noch mehr, der Monat ist ja noch nicht rum 🙂

12 magische Mottos [2017-02]: Fenster & Fassaden

Das Thema im Monat Februar des Fotoprojektes „12 magische Mottos“ von Paleica lautet:

Ihr wisst ja, dass ich Alliterationen liebe und gerne zu Mottos mache. Egal, ob es sich um Schilder & Schriften handelte, Formen & Figuren, Blüten & Blätter, oder was mir sonst noch so eingefallen ist. Endlich hatte ich wieder etwas Derartiges im Sinn. Ein Thema, das wetterbedingt jahreszeitenunabhängig ist:

Fenster & Fassaden

Mit der ansprechenden Gestaltung von Fenstern und Fassaden tu ich mich schwer. Die Squeezerlens-Bilder mag ich irgendwie. Ansonsten nicht so Meins.

Aber es gibt schon einige Fassaden, die mich faszinieren. Wolkenkratzer zu, Beispiel. Da wir hier im Norden nicht so reich mit diesen Imposanten Bauwerken aus Stahl, Beton und Glas gesegnet sind, sind entsprechende Objekte nur nach etwas Fahrtaufwand zu besichtigen.

In Hamburg stehen zum Beispiel die tanzenden Türme. Wenn auch keine Wolkenkratzer, so strahlen sie doch eine zeitlose Eleganz aus.

img_5755img_5758-bearbeitet

Für mich heißt es: weiter an dem Themen arbeiten. Wolkenkratzer im Besonderen und natürlich auch Fassaden und Fenster im Allgemeinen.