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Endlich wieder Nebel

Der sanfte, lauwarme Dauerregen unseres Sommers weicht so langsam den ersten Herbstboten. Das Laub lichtet sich und ändert seine Farben. Der morgendliche Nebel schafft unwirkliche Landschaften, entzieht der Umgebung die Sättigung und sorgt durch seine fluffige Erscheinung für weiche, kontrastarme Schattenzeichnungen.

Michael Moeller

Meist folgt auf den Nebel ein sonniger Tag oder es bleibt auch gerne mal neblig. Selten aber folgt Regen. Heißen wir ihn also Willkommen.

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Flensburgs Hinterhöfe

Vielleicht wird es mal eine Serie, schöne Hinterhöfe gibt es in der Flensburger Innenstadt reichlich. Vor ein paar Tagen (vor viel zu vielen Tagen…) zog ich mit Nils durch ein paar der zum Teil historischen Höfe, die vom Nordermarkt und der Norderstraße abgehen.

Die Norderstraße ist die Verbindung zwischen dem Nordermarkt und dem Nordertor, dem Wahrzeichen Flensburgs. Das Nordertor ist leider der einzige Teil, der von der alten Stadtmauer erhalten ist.

Die Höfe der Norderstraße sind nicht so beachtet wie die der Großen Straße, der Haupteinkaufsstraße von Flensburg, viele haben aber durch die alten Handels- und Fabrikationshäuser sowie Schiffsausrüster, Kapitäswohnungen etc. einen historischen Charakter.

Die Katzengrafitties sind in der Norderstraße zu finden. Bis jetzt soll es 10 Stück davon geben.

Tigerlilie

Irgendwie stecke ich mit beiden Füßen im Sommerloch. Im September komme ich da hoffentlich dann auch wieder raus.

Vor ein paar Tagen habe ich einmal wieder ein Objektiv mit Zwischenringen getestet: das Meyer-Optik Görlitz Oreston 1.8/50:

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Das Kleine gefällt mir immer besser.

12 magische Mottos [2017-05]: Auf der Straße

Das Thema im Mai 2017 der 12 magischen Mottos von Paleica lautet: Auf der Straße.

Da ich zum Monatswechsel in Portugal war und danach doch so einiges um die Ohren, mussten die Bilder etwas warten.

In Während meines Urlaubes in Portugal habe ich überwiegend mein Zoom benutzt. Mit Autofokus. Leider.
Nach fast zwei Wochen merkte ich, wie ich immer mehr in alte Verhaltensmuster verfiel, und die Bilder immer beliebiger wurden. Es waren die Muster, die ich durch die analoge Fotografie und den Einsatz von Altglas abzulegen versuche.

In Lissabon nahm ich dann wieder mein Voigländer Scoparex 2.8/35 auf die Kamera und nichts anderes. Reduktion pur. Immer noch keine Kracher, aber der Blick änderte sich, der Spaß nahm wieder zu. Vielleicht sollte ich mein Zoom verkaufen…
Und dahin gehen, wo ich inzwischen fast am liebsten Bilder mache… auf die Straße.