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B.S.T.

Am 07. Mai haben die Hamburger Jungs von B.S.T. als Support zu Worshipper und The Skull das Bambi Galore gerockt. Wie immer genügen wenige Takte, um mich „abzuholen“ und komplett in eine andere Welt zu entführen.

Unterwegs war ich wieder mit zwei Kameras, digital und analog.
Hier präsentiere ich die analogen Bilder, aufgenommen mit einer alten Canon 500N. Plastik pur. Aber neben dem geringen Gewicht hat sie noch einige entscheidende Vorteile: Es passen meine Canon-EF-Objektive an die Kamera und sie bietet die Möglichkeit, den Autofokus zu nutzen. Somit stehen mir die Lichtstärke der modernen Objektive sowie die schnelle Fokussierungsmöglichkeit zu Verfügung, wo ich mit meiner Minolta am Verzweifeln bin.

Fotografiert wurde mit einem Ilford HP5+ auf ISO 3200, entwickelt habe ich den Film in Ilford LC29, 1+19, 22,5 Minuten.
Die Ausbeute der analogen Bilder ist übrigens wieder deutlich besser als bei den digitalen Bildern.

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Out of the dark

Neues Spielzeug, neue Herausforderungen… in diesem Fall eine Mamiya C330. Bilder von dem Schätzchen folgen noch. Ich kann nur sagen, es macht Spaß, damit zu arbeiten.

Katharina stand für dieses Bild Modell. Ich habe teilweise digital, teilweise analog fotografiert, keines der Bilder nimmt mich aber so ein, wie dieses hier.
Als Film kam ein Ilford HP5+ zum Einsatz, entwickelt wurde in Rodinal.

Industriehafen Flensburg

Bevor diese Anlage verschwindet schnell noch ein paar Bilder gemacht… ja, leider werden auch diese markanten Silos irgendwann einem Hotel weichen.

Ilford FP04+ Minolta XD7 - 0013

Es mag ja etwas Schönes, Neues entstehen, meist aber ist der Verlust der alten Kulisse nur schwer in angemessener Weise zu ersetzen, ohne das Stadtbild komplett zu verändern.

Ilford FP04+ Minolta XD7 - 0014

Die Wolkenbildung war an diesem Tag genial, mit einem Rotfilter konnte ich den Kontrast zwischen Himmel und Wolken noch verstärken.

Ilford FP04+ Minolta XD7 - 0015

Technik?

Minolta XD7 mit den Rokkoren 1.4/50 und 2.8/35

Film: Ilford FP4+ @ISO 125

Entwickler: Ilford ID11

… und natürlich der erwähnte Rotfilter von Cokin.

Tom

Tom aus Schleswig ist Model-Neuling und hatte mich aus Interesse an anlogen Bildern von sich angeschrieben. Wir trafen und vor einigen Tage in Schleswig an der A.P. Møller-Skolen, welche mit ihren z.T gefliesten Wänden und rustikalen Elementen, wie der Treppe eine schöne Kulisse für urbane und zeitlose Portraits bot.

 

Bei diesem shooting habe ich bewusst auf den Einsatz von manuellen Objektiven verzichtet und meine Standard-Objektive mit AF an meiner „neu“ erworbenen Canon 500N eingesetzt. Kamera und Objektive funktionieren gut zusammen, ein kleiner „Testbericht“ folgt noch. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit der Kombination. Die Kamera wird eine gute Ergänzung zu meiner Minolta XD7, vor Allem bei sich bewegenden Motiven und bei schlechten Lichtverhältnissen wie z.B. Konzerten, darstellen.

Technische Daten:

Kamera: Canon 500N

Objektive: Canon EF 24-105 4/L und Canon EF 50/1.4

Film: Ilford FP4+ @ISO200

Entwickler: Rodinal 1+50; 20°C; 20 min.

Wikingturm, Schleswig

Bilder vom Wikingturm in Schleswig habe ich ja schon das eine oder andere Mal gepostet. Die Meinungen der Schleswiger reichen von „Wahrzeichen“ zu „Schandfleck“, wobei die Anhänger der zweiten Variante wohl deutlich überwiegen.

Auf der Suche nach Motiven mit der 6×17 Lochkamera kam mir dieses Bauwerk gerade Recht.

Ilford FP4+ RSS 6x17 - 0003

Kamera: RealitySoSubtle 6×19
Brennweite: 70 mm
Blende: 233
Format: 6×17 cm
Film: Ilford FP4+
Belichtungszeit: 55 sec.
Filter: Orangefilter

 

Nina (Analog)

Die Dritte im Bunde der Modelle war, nach Kim und Rike, Nina.

Leider hatte ich nur noch ein Bild auf dem Film und die verabredete Zeit von insgesamt zwei Stunden war leider auch schon vorbei.

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 34

Normalerweise benutze ich bei Portraits einen Orangefilter. Dieses Mal habe ich den Filter bei dem shooting komplett vergessen. Wie ich jetzt erfahren habe, hatte ich gegen Abend Glück mit dem Licht: durch die veränderte Farbtemperatur ist der Einsatz des Orange-Filters gar nicht notwendig. Wieder etwas dazugelernt…

Ein kleiner (teil)-analoger Konzertbesuch

Ja, ich gebe zu, ich habe auch digital fotografiert. Nebensache.

Eigentlich ist meine digitale Kamera für die kleinen, dunklen Konzerte gar nicht geeignet. Es rauscht und überhaupt… und eigentlich mag ich die Bilder nicht gerne zeigen, weil sie nicht meinem Standard entsprechen. Die Bands sehen das allerdings ganz anders und ermutigen micht, damit weiterzumachen.

Naja, mir macht es ja auch Spaß, die Momente zu suchen, die aussagekräftigen und häufig auch sehr individuellen Posen der Musiker. Wenn es in den Clubs nur nicht immer so dunkel wäre wie in einem Bärena… Bärenpopo… ich nehme mir jedes Mal vor, ein Teelicht mitzunehmen, um wenigstens etwas Licht zu haben. Und Blitzen? Für mich ein NoGo. Purer Stess für die Jungs und Mädels auf der Bühne, abgesehen davon mag ich den Bild-Look auch nicht sonderlich.

Bei dem letzten Konzert von vier lokalen Metal-Bands im Plunschli in Husbyries konnte ich dann endlich einmal einen Film ausführen. Ich habe mich für den Ilford HP5+ entschieden, der mir bei dem Nacht-Fotowalk schon gute Ergebnisse beschert hat, belichtet habe ich ihn wieder auf ISO 3200. Ich denke, der Push um drei Stufen verlangt dem Film schon einiges ab. Es rauscht und die Kontraste sind schon recht hoch. Aber egal, ist halt Analog. Irgendwie gehe ich mit dem Medium Film viel verzeihlicher um als mit den digitalen Sensoren. Geht euch das auch so?

Den Anfang machte die Band Sørdlich, die spontan für eine andere Band eingesprungen war.

 

Weiter ging es mit Durothar, Viking Metal mit deutschen Texten:

Up to you aus Missunde sind schon etwas länger im Geschäft. Ich hatte die Jungs, ebenso wie Durothar, schon einmal vor der Linse:

Den Rauskehrer machten die Jungs von DUK-Rock³, die eine besondere Form von Rock-Musik zelebrieren, den Kubik-Rock. Die Show war schon etwas Besonderes.

Es ist zwar immer wieder etwas lästig, mit zwei Kameras unterwegs zu sein, aber für mich hat es sich in jedem Fall gelohnt. Es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich analog auf den Konzerten unterwegs war. Vielleicht sollte ich mich sogar eher mal trauen, die Digitale zuhause zu lassen.

Eingepackt war der Film übrigens in einer Minolta X-700, als Objektiv habe ich das Minolta 1.4/58 verwendet.

Ich präsentiere hier 16 von 33 Bildern, gut 50% Ausbeute.
Die habe ich digital nicht…