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Flensburgs Hinterhöfe

Vielleicht wird es mal eine Serie, schöne Hinterhöfe gibt es in der Flensburger Innenstadt reichlich. Vor ein paar Tagen (vor viel zu vielen Tagen…) zog ich mit Nils durch ein paar der zum Teil historischen Höfe, die vom Nordermarkt und der Norderstraße abgehen.

Die Norderstraße ist die Verbindung zwischen dem Nordermarkt und dem Nordertor, dem Wahrzeichen Flensburgs. Das Nordertor ist leider der einzige Teil, der von der alten Stadtmauer erhalten ist.

Die Höfe der Norderstraße sind nicht so beachtet wie die der Großen Straße, der Haupteinkaufsstraße von Flensburg, viele haben aber durch die alten Handels- und Fabrikationshäuser sowie Schiffsausrüster, Kapitäswohnungen etc. einen historischen Charakter.

Die Katzengrafitties sind in der Norderstraße zu finden. Bis jetzt soll es 10 Stück davon geben.

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Mittelformat

Langsam gege ich den Weg der analogen Fotografie weiter. Der Weg ist manchmal steinig, aber man wird mit tollen Aus- und Einsichten belohnt.

Für die Technikfreaks:
Film: Ilford HP5+, Entwickler Kodak D76 1+1, 20 °C, 11 min

 

 

 

 

Ilford FP4+ - Pentax SPII0017

Energiewende, Überall

Übrigens:
Wer sich die Mühe macht, die für einen Kleinbildfilm berechnete Menge an Entwickler in die Dose mit dem Mittelformatfilm zu kippen, wird mit den tollen, einmaligen Streifen am Rand belohnt.

 

Skyline FL

Wie versprochen kommt heute das Ergebnis meines Pano-Shootings von Flensburg.
Das schöne Wetter ausnutzen und ein Pano mit altem Glas anfertigen. Eigentlich nichts besonderes. Zumindest nicht mit Altglas. Es funktioniert genauso wie bei modernen Linsen, vielleicht sogar besser, weil der AF nicht zickt. Heute sollte es mal in eine andere Richtung gehen. Nicht ordentlich, nicht akkurat, nicht wirklichkeitsgetreu, sondern… anders.

Was bietet sich da an?
Die Squeezerlens.
Gutes russisches Glas, ein Volna-3 2.8/80-Umbau.

Michael Moeller

Die Ladezeit kann etwas länger sein, das Bild ist etwas Größer als die Bilder, die ich normalerweise einstelle. Die Tiff-Datei hat auch ca. 300 MP und wiegt 1,6 Gb.

Was man benötigt, ist Zeit. Das Bearbeiten dauert doch schon etwas Länger und das Fotografieren erfordert etwas Vorausplanung, um die Bildelemente, die man hervorheben möchte, scharf abzubilden und den Rest eher unscharf zu lassen… Zeit, die ich mir bei diesem ersten Versuch noch nicht ausreichen genommen habe.

 

Pano-Triplett

Ja, ich musste mal wieder an die Förde. Das Licht war gut und ich hatte eine Idee im Kopf. Etwas schräg vielleicht. Oder auch nicht.
Auf jeden Fall sollte es mal wieder um Panoramen gehen.

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, auch ohne Stativ ein Pano zu machen. Man muss nur auf das Licht achten, weil sich die Kamera im AV-Modus doch mal gerne anders verhält, als es ihr das Handbuch vorschreibt. Sonst einfach mal den manuellen Modus versuchen. Und natürlich die Kamera nicht wild hin und her schwenken oder den Oberkörper drehen, sondern die Kamera irgendwo mitten im Objektiv zwischen Sensorebene und äußerer Linse drehen. Ich halte den Oberkörper steif und drehe die Kamera an diesem Punkt, dem „Nodalpunkt“ auf dem Finger. Man kann für teuer Geld auch einen Nodalpunktadapter kaufen, für einfache Panos, bei denen alle Objekte etwas weiter weg ist, funktioniert die „auf-dem-Finger-drehen“-Methode ganz gut.
Die Verschlusszeit sollte nicht zu lang gewählt werden, man verwackelt doch mal schnell… ach ja, lieber den AF abschalten, der Fokus geht sonst auch gerne mal in die Walla-Pampa. Und möglichst im Portrait-Format (Hochkannt) die Bilder aufnehmen, damit hinterher genug Platz zum Ausrichten und Geraderücken um das Motiv herum ist.
Die Einelnen Bilder sollten um ca. 30 % überlappen, damit die Software genug Punkte zum zusammenrechnen hat.

Hier nun die Vorarbeit zu meiner eigentlichen Idee:

Michael Moeller

Voigtländer Scoparex 35 mm -Einzelaufnahme – ca. 22 MP

Michael Moeller

Voigtländer Scoparex 35 mm – Pano aus 5 Einzelbildern – ca. 35 MP

Michael Moeller

Helios 44-2, 58 mm Brennweite – Pano aus 36 Einzelbildern – ca. 120 MP

Und warum das Ganze? Das sehr ihr Morgen.

Graveyard Classics III

„Mach was draus…“ sagte Susanne, als sie mir das Prinz Galaxy 135/2.8 zum rumspielen überreichte.

Mein erstes 135er. Analog. Gebrandmarkt für eine englische Fotomarkt-Kette ähnlich wie Foto Quelle lassen sich sie Ursprünge kaum noch zurückverfolgen. Es stammt vielleicht von Cosina. Vielleicht

Butterweich in der Abbildung, seltsame Flares und Leaks, eine Lady-Lens. Eine Diva.

Ein klassisches Objektiv der legendären Türstopper-Klasse eben.

Egal. Ein wenig Modding und selbst aus so einem Vogel lässt sich was rausholen.
Allerdinge keine Schärfe. Die behält sie selber. Ein eingebauter Hardware-Weichzeichner eben. Diva halt.