Schlagwort-Archive: Fotografie

Nina (Analog)

Die Dritte im Bunde der Modelle war, nach Kim und Rike, Nina.

Leider hatte ich nur noch ein Bild auf dem Film und die verabredete Zeit von insgesamt zwei Stunden war leider auch schon vorbei.

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 34

Normalerweise benutze ich bei Portraits einen Orangefilter. Dieses Mal habe ich den Filter bei dem shooting komplett vergessen. Wie ich jetzt erfahren habe, hatte ich gegen Abend Glück mit dem Licht: durch die veränderte Farbtemperatur ist der Einsatz des Orange-Filters gar nicht notwendig. Wieder etwas dazugelernt…

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Rike (Analog)

Das zweite Modell des Portrait-shootings der Fotogruppe Schafflund hieß Rike.

Auch hier wieder die Bilder aus der Minolta:

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 35Ilford HP5+ Minolta XD7 - 36

 

 

Kim (Analog)

Das letzte Treffen der Fotogruppe Schafflund Anfang Juni stand wieder unter dem Motto „Portrait“. Die Anzahl an Fotografen und Modellen hielt sich erfreulicherweise die Waage, sodass man sich nicht groß in die Quere kam. Leider habe ich in den zwei Stunden nur drei von den sieben Modellen vor die Linse bekommen. Der Umgang mit Altglas (Linsenwechsel, manuelles Fokussieren, …) bremst doch etwas aus.

Ich war, wie in letzter Zeit fast immer, sowohl Analog als auch Digital unterwegs. Als Erstes gibt es die analogen Bilder von Kim zu sehen:

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 28

Minolta 1.4/58

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 29

Helios 44-2 2.0/58 bei Blende 2.8

Ilford HP5+ Minolta XD7 - 31

Helios 44-2 2.0/58 bei Blende 2.8

Als Film habe ich einen Ilford HP5+ bei ISO 200 verwendet, als Kamera kam die Minolta XD7 zum Einsatz.

Wenn ich die Helios-Bilder von der Minolta mit denen der 7D (Crop-Sensor) vergleiche, dann tendiere ich bei der nächsten Kamera doch zum Vollformatsensor…
Oder gleich Mittelformat? Oder nur noch Film und für den Rest das Handy?
Wie auch immer… Das Helios will an Vollformat ausgeführt werden…

Ich habe leider heute kein Bild für dich…

Nein, ich werde mich nicht über GNTM auslassen.

Ich habe mich gemeint…

Seit Montag bin ich stolzer Besitzer einer neuen Kamera. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, davon ein Bild zu machen. Mittwoch habe ich dann jedenfalls erst einmal einen Film in die Kamera gefummelt, am Donnerstag ging es dann los, die ersten Bilder damit zu machen.

Um soviel vorweg zu nehmen, meine neuste Errungenschaft ist eine neue Kamera, keine Alte.
Aber sie hat keinen hochmodernen Sensor, sie wird einfach mit einem Mittelformat-Film bestückt. AF? Fehlanzeige. AV? TV? P-Modis? Beli? Nüscht. Eine hochauflösende Optik such man auch vergebens, kein Bajonett lädt dazu ein, eine neue oder alte Linse zu adaptieren. An der Oberseite befindet sich immerhin eine kleine Wasserwaage. Lediglich zwei Schalter an der Vorderseite geben einem eine Ahnung, womit man es zu tun hat, wenn man weiß, dass es sich bei dem schwarze Kasten mit den seltsamen Verschlüssen um eine Kamera handelt.

Das Wetter war am Donnerstag sehr gut, sehr Warm und Sonnig für unsere nordischen Verhältnisse. Also bin ich an den Hafen gefahren, habe meine Kamera aufgebaut, ein Film (Ilford FP4+) war ja schon drin. Die Lichtmenge habe ich mit der Digitalkamera gemessen, dazu noch die Lichtmengenreduzierung von meinen Cokin-Filtern ausgemessen. Mit der Digitalkamera kam ich bei dem Grünfilter auf 2 Blenden. Die Blende umgerechnet, den Filter berücksichtigt, mir Gedanken zum Schwarzschildeffekt gemacht… und eine Auslösung gemacht. Hurra, die Erste. Dann kam Gerd…

Ich kenne ihn von einigen Fototreffen und wir kamen sofort ins Gespräch über seine Kamera, meine Kamera, analoge Fotografie und überhaupt. Nach dem Gespräch habe ich meine Sachen gepackt und bin hoch zum Ostseebad. Leider waren Strand und Steg Schwarz von Menschen. Nix für mich und meine Kamera, nichts für meine Bildidee.

Somit bin ich unverrichteter Dinge wieder zurückgefahren zum Hafen, habe mir eine neue Location gesucht und war mit dem Einstellen noch nicht ganz fertig, da kam schon der erste Passant und frage, was ich da auf dem Stativ hätte. Jo, und ich habe erstmal erklärt. Seine Frau fotografiere auch und so ging das dann weiter. Und… wieder ein paar Passanten. Englischsprachig. Immerhin. Nach dem Gespräch und meinen Erklärungen war das Licht weg, also habe ich mir einen neuen Punkt gesucht, Kamera aufgebaut, ausgerichtet, und… ein Bild gemacht. Heureka.

Es kommt, wie es kommen musste, ich wollte noch eines machen, noch mit einem zusätzlichem Grauverlaufsfilter. Der  Filter war schnell angebracht Und noch ein paar interessierte Passanten auf Fahrrädern und ein Touristenpaar aus der Pfalz blieben stehen und fragten mich aus. Immerhin schaffte ich noch meine dritte Auslösung an dem Tag. Die Belichtungszeit betrug nun schon 5 Minuten. Egal. Soll so.

Auf dem Weg zum Auto kam mir ein Verdacht, der sich mit Blick auf die Bildnummer auch bestätigte: ich habe den Film nach der zweiten Aufnahme nicht weiter transportiert.

AAAAAHHHHHHHHH.

Aber, wisst ihr was? Das ist Analog, das passiert mal und das soll vielleicht auch so. Vielleicht sind die Aufnahmen ja doch etwas geworden, schaun wir mal, nach der Entwicklung weiß ich mehr.

Ich habe heute leider kein Bild für dich. Und mich leider auch nicht…

Aber: Bilder folgen.

Finja

Das Mai-Treffen bei Daniel Heger im Studio stand unter dem Motto „analoge Digitalfotografie“. Die Idee dahinter:
– nur 36 Aufnahmen
– feste ISO
– Display ist ausgeschaltet
– kein Zoom

Es sollte versucht werden, sorgsamer mit den Auslösungen umzugehen und bewusster zu fotografieren. Und das Ganze mit digitalen Mitteln, da nicht jeder Fotograf über eine analoge Kamera verfügt.

Wir waren nur drei Fotografen, als Modell stellte sich Finja zur Verfügung. Ich war mit meiner Minolta XD7 unterwegs, wenn Analog, dann richtig. Für Daniel und den dritten Fotografen war es schon eine spannende Angelegenheit: Auslösungen zählen, die Belichtung nicht kontrollieren können (wie misst man die Belichtung beim Blitzen? Ach ja. Und wo ist der Belichtungsmesser? …), bis zum Ende des Tages nicht wissen, ob die Aufnahmen was geworden sind. Für mich war es sehr spannend, die Beiden zu beobachten.

 

Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0004Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0007

Auch das Kaleidoskop kam zum Einsatz:

Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0026

Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0032Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0035Ilford FP4+ Minolta XD7 - Finja 0037

Wir waren zwar im Studio, da es ein sonniger Tag war und wir viele Fenster hatten, habe ich kaum Aufnahmen mit der Blitzanlage gemacht. Somit sind fast alle Aufnahmen mit dem vorhandenen Tageslicht gemacht worden. Bei den meisten Bildern habe ich einen Orangefilter eingesetzt.

Was den Film angeht, war ich mit dem Ilford FP4+ etwas zu optimistisch. Ich haben den ISO125-Film schon auf ISO 200 belichtet, die Belichtungszeiten waren trotzdem manchmal etwas kurz und die Blende offener, als es mir lieb war. Das verwendete Minolta 1.4/58 ist bei Offenblende schon etwas weicher in der Abbildung.

Nikon FA + Nikkor 2.8/105 Makro

Vor einiger Zeit bekam ich von einem Vater eine Nikon FA geschenkt, dazu gab es ein 28 mm Objektiv. Mich kribbelte es dann längere Zeit nicht, das gute Stück anzufassen. Warum ein neues System? Dann noch Nikon mit einem Auflagemaß, welches die direkte Verwendung der alten M42-Linsen zunichte macht. Ein Fall für die Vitrine. Bis…

… ich das 105er Makro von Nikon dazu erhielt. Die Linse sieht an der Kamera schon irgendwie putzig aus, neues Design vs. alte Kameratechnik. Aber Makro? Ich hatte lange Zeit überlegt, ob ich mir mal ein Makro zulegen sollte, nun hielt ich eines in meinen Händen. Warum nicht einmal einen Film riskieren?

Und ja, hey, das Ding macht Krach. Aber im positiven Sinne. Als Film kam ein Ilford FP4+ zum Einsatz, Entwickelt wurde in D76. Die Bilder waren kontrastreich und knackig, wie ich es nur in Ausnahmefällen mit anderen Linsen hinbekommen habe…
was dafür spricht, dass die Linse wichtiger ist als die eigentliche Kamera…

Ilford FP4+ Nikon FA 0009

Leuchtturm Falshöft

 

Ilford FP4+ Nikon FA 0015

Die Alex, ein Flensburger Wahrzeichen

 

Ilford FP4+ Nikon FA 0024

Detail Mastlegeanlage

 

Ilford FP4+ Nikon FA 0027

Offenblende

 

Ilford FP4+ Nikon FA 0033

Meine alte Taschenuhr – Blende 16

 

Ilford FP4+ Nikon FA 0036

Meine alte Taschenuhr

 

Ich mag den „Look“ der Bilder, einen Adapter für meine Canon habe ich schon, jetzt fehlt nur noch einer für Nikon-Objektive an Minolta. Die FA und ich werden wohl keine großen Freunde, obwohl sie bestimmt eine gute Kamera ist. Vielleicht gibt es aber auch eine Version für „mit dem linken Auge durch die Kamera gucker“!?

Wer weiß, aber nachdem ich mehrfach den Spannhebel fast im Auge hatte, wird sie wohl wieder überwiegend in die Vitrine verschwinden. Schade eigentlich…

 

 

 

 

Urlaub, DSGVO und sonst so?

So langsam komme ich aus dem zweiwöchigen Portugal-Urlaub wieder zu Hause an. Die Zeit vergeht leider immer wieder viel zu schnell. Nach einer kleinen Auszeit vom Bloggen soll es nur wieder langsam losgehen, das Schreiben, das Bilder machen, das Arbeiten.

Zunächst einmal darf ich meinen Blog DSGVO-konform machen. Ich freue mich schon auf die Recherche und Optimeriungsarbeit… wie auf eine Darmgrippe… Aber den Blog deshalb einstellen kommt für mich auch nicht in Frage.

Daneben folgt die Aufarbeitung der Portugal-Bilder aus nun leider schon zwei Urlauben, vielleicht das Anfertigen von zwei oder drei Bildern (Prints) für mein Arbeitszimmer oder das Wohnzimmer und natürlich das Arbeiten und Lernen in der Dunkelkammer.

Nebenbei, ich habe zum ersten Mal seit vielen Jahren im Urlaub auch wieder analog fotografiert, das Meiste in Schwarz-Weiß. Ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt. Leider liegen hier jetzt 8 Filmspulen, die Entwickelt, gescannt und weiterverarbeitet werden müssen, und das auch noch bei den derzeit herrschenden Temperaturen von fast 30 °C. Wie soll man da die Temperatur beim Entwickeln auf konstant 20 °C lassen? Ach, es ist ja ein Farbfilm dabei, den muss ich zum Entwickeln abgeben. Da waren es nur noch sieben Filme. Klingt doch schon viel Freundlicher 🙂

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Hier schon einmal ein kleiner, nicht so oft gesehener Einblick aus Lissabon. Die Farben im Fenster kommen durch den Pol-Filter richtig schön raus.

In Portugal waren es übrigens nur ca. 20 bis 22 °C, recht frisch für die Jahreszeit also. Das Baden im Atlantik blieb uns leider versagt, dafür konnte man hier schon in die Ostsee. Verkehrte Welt…

Ach ja, in Portugal kam auch zum erstem Mal meine neue Instax  zum Einsatz. Bei vollem Licht hat sie leider deutliche Schwächen. Schade. Vielleicht muss ich sie auch nur lernen, sie zu Verstehen.