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Pano-Triplett

Ja, ich musste mal wieder an die Förde. Das Licht war gut und ich hatte eine Idee im Kopf. Etwas schräg vielleicht. Oder auch nicht.
Auf jeden Fall sollte es mal wieder um Panoramen gehen.

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, auch ohne Stativ ein Pano zu machen. Man muss nur auf das Licht achten, weil sich die Kamera im AV-Modus doch mal gerne anders verhält, als es ihr das Handbuch vorschreibt. Sonst einfach mal den manuellen Modus versuchen. Und natürlich die Kamera nicht wild hin und her schwenken oder den Oberkörper drehen, sondern die Kamera irgendwo mitten im Objektiv zwischen Sensorebene und äußerer Linse drehen. Ich halte den Oberkörper steif und drehe die Kamera an diesem Punkt, dem „Nodalpunkt“ auf dem Finger. Man kann für teuer Geld auch einen Nodalpunktadapter kaufen, für einfache Panos, bei denen alle Objekte etwas weiter weg ist, funktioniert die „auf-dem-Finger-drehen“-Methode ganz gut.
Die Verschlusszeit sollte nicht zu lang gewählt werden, man verwackelt doch mal schnell… ach ja, lieber den AF abschalten, der Fokus geht sonst auch gerne mal in die Walla-Pampa. Und möglichst im Portrait-Format (Hochkannt) die Bilder aufnehmen, damit hinterher genug Platz zum Ausrichten und Geraderücken um das Motiv herum ist.
Die Einelnen Bilder sollten um ca. 30 % überlappen, damit die Software genug Punkte zum zusammenrechnen hat.

Hier nun die Vorarbeit zu meiner eigentlichen Idee:

Michael Moeller

Voigtländer Scoparex 35 mm -Einzelaufnahme – ca. 22 MP

Michael Moeller

Voigtländer Scoparex 35 mm – Pano aus 5 Einzelbildern – ca. 35 MP

Michael Moeller

Helios 44-2, 58 mm Brennweite – Pano aus 36 Einzelbildern – ca. 120 MP

Und warum das Ganze? Das sehr ihr Morgen.

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Antik-Café

Vor ein paar Tagen ging es in das Antik-Café Siemers in Flensburg. Ich war zum ersten Mal in dem Café mit angeschlossenem Verkaufsraum für Altes und Antikes.

Was liegt näher, als es angemessen mit Altglas, den „Vintage Lenses“ zu würdigen.

Wie gerne hätte ich den Laden mal für ein paar Stunden für mich 🙂

Michael Moeller

Revuenon 135/2.8

Michael Moeller

Helios 44-2 2/58

Michael Moeller

Lydith 3.5/30

U-Bahnhof Hafencity Universität, Hamburg

Leider reichte es nur für einen halbstündigen Besuch in dem wunderschönen, neuen, speziell für Fotografen konzipierten U-Bahnhof in Hamburg: der Haltestelle Hafencity Universität.

Aber es war Zeit genug, ein paar der alten Linsen an diesem doch sehr nüchtern technischen und kühl wirkenden Standort zu testen.

Michael Moeller

Voigtländer Color-Ultron 1.8/50 – ISO 100 – Blende 16 – 3,2 Sekunden

Das Voigtländer Color-Ultron 1.8/50 entpuppt sich immer mehr aus gute Allroundlinse mit einer schönen Schärfe auch bei der Offenblende f/1.8. Fokussieren ist damit auch in schwierigen Lichtsituationen einfach. Da das Objektiv über keine Presetblende verfügt, muss man aber beim Schließen der Blende die Stufen mitzählen. Bei meinem Exemplar ist die Blendeneinstellung etwas hakelig. Muss einfach mehr damit üben.

 

Michael Moeller

Telemar-22 5.6/200 – ISO 100 – Blende 16 – 2,0 Sekunden

Das Telemar-22 5.6/200 zählt nicht wirklich zu den Lichtriesen, hochvergütet sind die Linsen vermutlich auch nicht. Jedenfalls gibt es einen schönen Nebel in der Mitte des Bildes, wenn man etwas ins Gegenlicht fotografiert. Manchmal schade. Aber nicht immer…
Die Schärfe ist auch ok, für das Alter nicht schlecht. Und was mir immer wieder auffällt, die Verzeichnung und die Vignettierung ist bei den alten Linsen, zumindest für mein Empfinden,  kaum wahrnehmbar.

Michael Moeller

Zenit Helios 44-2 2/58 – ISO100 – Blende 16 – 3,2 Sekunden

Und sogar mein liebes Helios 44-2 machte in der U-Bahn eine gute Figur. Zugegeben: für den offenblendigen Einsatz ist der Bahnhof für mein jetziges Empfinden das falsche Motiv. Aber Abgeblendet ist es super.

Nächstes Mal gibt es hoffentlich noch ein paar andere Blickwinkel.
Und meine ND-Filter wollen auch nochmal an den alten Linsen getestet werden.

Das Wahlversprechen – Helios 44-2

Langsam arbeite ich mich die Brennweitenskala hoch… nach dem 50 mm-Objektiv Voigtländer Color Ultron folgen nun ein paar Bilder mit dem Helios 44-2 2/58.

Wir sind immer noch auf dem Marktplatz in Harrislee bei den Zuhörern einer imaginären Wahlkampfveranstaltung, das Licht wird schwächer, die Sonne schwindet. Immer mehr zeigt sich der Wert einer Gegenlichtblende… oder auch nicht, wenn man keine hat.

Störts?

 

Alle Bilder wieder bei Offenblende aufgenommen, diesmal Blende 2.0. Die SW-Umwandlung erfolgte in Lightroom.
To be continued…

 

Zenit Helios 44M-4 MC

Eines der Standardobjektive der Zenit-Kameras aus der alten UdSSR.
Es handelt sich um den Nachbau des Carl Zeiss Biotar 2/58.

Das Objektiv verfügt bei Offenblende über den sogenannten Swirl-Effekt, wie er von den Petzval-Objektiven her bekannt ist.

Michael MoellerMichael Moeller

Noch ein wenig Techno-Babbel für die Details:
Anschluss: M42
Brennweite: 58 mm
Blende: 2,0 – 16
Lamellen: 6
Preset-Blende: nein
Automatik: ja
Linsen: 6 Linsen in 4 Gruppen
Gewicht: 300 g
Minimale Fokusdistanz: 50 cm
Filterdurchmesser: 52 mm
Hersteller: KMZ, MMZ, Jupiter
Baujahre: 1958 – 1991 (Gesamtbauzeit über alle Helios-Typen)
Die Aufnahmen wurden mit dem Zenit Helios 44-2 2/58 gemacht.