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Sønderborg

Am Samstag, gestern, um genau zu sein, traf ich mich endlich einmal wieder mit Reinhard  zu einem kleinen Sabbel- und Fotografierspaziergang. Mit dabei waren wieder einige Neuerungen der Kameratechnik, wie eine 6×6 Mittelformatkamera von Zeiss, Reinhards alte Minolta (so ein neumodisches Teil mit AF und Winder und so, völlig Unauthentisch für das echte Analog-Feeling) und eine Mamiya RZ67, die aber nicht zum Einsatz kam (nächstes Mal ist sie fällig!).

Spontan ging es über die dänische Grenze nach Sønderborg. Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück, es regnete ausnahmsweise einmal nicht und die Temperaturen waren Moderat bei ca. 5 °C. Zu Anfang der Tour schoss ich mich mit der Mittelformat-Kamera und Parallel mit einer Kleinbildkamera ein, bei zunehmender Dunkelheit wechselte ich dann aber auf den digitalen Sensor.

Eine „goldene Stunde“ blieb uns durch die Wolken leider verwehrt.

Am Strand bot sich dann ein schöner freier Blick auf die Flensburger Förde:

Das Fokussieren mit dem Voigtländer Color-Scoparex ist normalerweise sehr einfach, die Luft über der See war allerdings schon etwas diesig und sorgte für den einen oder anderen Fehlschuss.

Mit zunehmender blauer Stunde wurden wir aber mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.

Michael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Das nächtliche Sønderborg bot mit Blick vom Schloss aus nochmal eine schöne Kulisse, wie sie nur Hafenstädte bieten können. Ein paar Poller wurden von uns dabei als Stativ missbraucht. Bei den obigen Aufnahmen kam ein Grauverlaufsfilter zum Einsatz, um Himmel und Wasser in einer möglichst gleichmäßigen Helligkeit abbilden zu können. Dieser Filter bewirkte auch an der Flekto-Squeezerlens ein kleines Wunder, was den Helligkeitsverlauf anging.

Und ich merke immer mehr, wie sehr mir das Vollformat fehlt…

Ich freue mich auf die nächste Tour, die Stadt hat nochviel mehr zu bieten. Aber erst einmal gilt es, den Film zu entwickeln.

 

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Hamburger Hallig

Das schöne Wetter am Sonntag haben wir genutzt, um einen kleinen Ausflug zur Hamburger Hallig zu unternehmen. Die kleine Insel ist nur über einen schmalen Fahrweg mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Die Fahrräder kann man natürlich mitbringen oder man mietet sich einfach eines an der Einfahrt zur Hallig, die Fahradmiete beträgt momentan 2 Euro. Dafür kann man kein Hochleistungs-Rennrad erwarten, aber die Räder taten ihren Dienst.

Auf dem ca. 4 Kilometer langen Weg ging es an dem Informationshaus des NABU vorbei, die Salzwiesen bieten eine besondere Landschaft. Und Windmühlen wachsen und gedeihen in der ferneren Umgebung sehr gut.

Da ich mit dem Fahrrad unterwegs war, habe ich neben der Kamera nur zwei Objektive mitgenommen: das Voigtländer Scoparex 2.8/35 und ein Schacht-Ulm Travenar 3.5/135.

Dann, nach den gefühlten 40 Kilometern untrainierten Fahrens auf wackeligen Rädern gegen den Wind erreichten wir das Restaurant und Cafe auf der Hamburger Hallig.

Michael Moeller

Panorama aus 6 Bilder – Blick von der Nordsee Richtung Festland

Es gibt eine kleine Badestelle und einen Maßstein mit den Höhen der Sturmfluten. Erschreckend, zumal mit den Jahreszahlen auch die Höhe der Sturmfluten ansteigt.

Insgesamt ein schönes, ruhiges Fleckchen, ideal zum Entspannen und um sich den Wind um die Ohren pfeifen lassen genau Richtig.

Michael Moeller

Endlich wieder Nebel

Der sanfte, lauwarme Dauerregen unseres Sommers weicht so langsam den ersten Herbstboten. Das Laub lichtet sich und ändert seine Farben. Der morgendliche Nebel schafft unwirkliche Landschaften, entzieht der Umgebung die Sättigung und sorgt durch seine fluffige Erscheinung für weiche, kontrastarme Schattenzeichnungen.

Michael Moeller

Meist folgt auf den Nebel ein sonniger Tag oder es bleibt auch gerne mal neblig. Selten aber folgt Regen. Heißen wir ihn also Willkommen.

Wege ins Licht III

 

Wege ins Licht III

 

Ich gestehe.
Es war ein Versehen.

Gestern war ich kurz wieder bei den Stegen, um mit Nils ein wenig die Langzeitbelichtung zu üben, hatte die Kamera neu Positioniert und dafür den Graufilter abgenommen. Die Kamera stand immer noch auf „bulb“-Modus, mit dem Fernauslöser machte ich eine Aufnahme, dachte allerdings, ich hätte die Zeitautomatik eingestellt.
Die Belichtungszeit von 1/10tel Sekunde brachte dann dieses Bild zutage.

Ich denke, ich werde mich öfter mal vertun.
Dann aber bewusst…