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Mein erster Scan

Nix Dolles eigentlich, aber ein kleiner, weiterer Schritt in das anloge Zeitalter.

Als Film kam ein Ilford FP4  mit ISO 125 zum Einsatz, die Kamera eine Revueflex und das Objektiv war ein Meyer-Görlitz Lydith 3.5/30.

Der Scanausschnitt war, wie ich jetzt herausgefunden habe, zu groß gewählt, dadurch sind die Kontraste etwas flach geraten, da der dunkle Filmschtreifen um das Motiv ja in die Tonwertspreizung mit einbezogen wird.

Film0002

Den Schnitt und die Kontraste angepasst, ein paar Fussel und Flecken beseitigt und…
hat was, finde ich.

Mein Gefühl sagt mir, dass es für mich der richtige Weg ist, den ich eingeschlagen habe.

Dreierlei Lichtstimmung in Schleswig

Die blaue Stunde rückt näher und streicht langsam vorbei. Die Belichtungszeiten werden länger und länger. Das blaue Licht des Abendhimmels weicht dem Schwarz der Nacht.
Die Lichter der Stadt schauen immer häufiger aus den Fenstern und hin und wieder erkennt man den langsamen Wechsel der Lichtfarben der Straßenbeleuchtung wom warmen Gelb-Orange zum kalten (LED)-Blau.

Die Aufnahmen sind von Anleger des Restaurants „Odins“ in Haddeby entstanden.

Mein bisheriger Eindruck der alten Linsen hat sich bestätigt, es rauscht etwas mehr, die Kantenschärfe ist etwas geringer als bei modernen Linsen. Dafür bilden sie nicht so kalt und manchmal leblos ab. Beides hat seine Berechtigung, für welche Variante ich mich langfristig entscheide, weiß ich noch nicht.

 

Antik-Café

Vor ein paar Tagen ging es in das Antik-Café Siemers in Flensburg. Ich war zum ersten Mal in dem Café mit angeschlossenem Verkaufsraum für Altes und Antikes.

Was liegt näher, als es angemessen mit Altglas, den „Vintage Lenses“ zu würdigen.

Wie gerne hätte ich den Laden mal für ein paar Stunden für mich 🙂

Michael Moeller

Revuenon 135/2.8

Michael Moeller

Helios 44-2 2/58

Michael Moeller

Lydith 3.5/30

Schloss Glücksburg

Am Freitag hatte ich etwas früher Feierabed und konnte nochmal zum kleinen barocken Wasserschloss nach Glücksburg. Der Sonnenuntergang war leider nicht allzu spektakulär. Aber ich wollte ja auch mal die eine oder andere Linse testen.

Zum Einsatz kamen das altbewährte Meyer-Görlitz Lydith 3.5/30 und zum ersten Male das Meyer-Görlitz Domiplan 2.8/50. Das Lydith ist momentan meine kürzeste Brennweite. Der Sprung nach unten wird bei Altglas leider sehr teuer.

Das Lydith ist etwas langsam, bei Landschaftsaufnahmen ist die Offenblende von 3.5 aber völlig ok. Es ist auch etwas weicher als z.B. das Sigma 30/1.4, aber das störte mich nicht.
Dabei fällt mir ein, dass ich die Altgläser ja mal gegen die Neuen bei gleichen Brennweiten vergleichen wollte *knoteninstaschentuchmache

Das Domiplan erscheint mir deutlich weicher abzubilder als das Color-Ultron 1.8/50  von Voigtländer. Vielleicht spielt es seine Stärke eher im Portraitbereich aus.

 

Outtake am Rande:

Der Canaletto-Rahmen von Glücksburg. Mit ca. 80 mm Brennweite ist das Motiv… naja…  wie soll ichs höflich ausdrücken… für die Tonne?
Vielleicht für Fotografie mit dem Handy geeignet?
Keine Ahnung, eigentlich auch egal. Was ich schade finde, ist, dass man jetzt auch hier so eine Kreativitätsbremse aufbaut… getreu dem Motto

„Hier wird das gute Bild gemacht.
Das, was alle Anderen auch schon vor dir gemacht haben“.

PunktPunktPunkt

Michael Moeller

Meyer-Optik Görlitz Domiplan 2.8/50

 

 

Winter im Norden

Bis jetzt war die Schneelast in diesem Winter zu ertragen. Ich hoffe, es kommt wenigstens noch ein wenig. Langsam habe ich das Gefühl, Sommer und Winter gleichen sich immer mehr an, und es bleiben nur zwei Jahreszeiten übrig.

Schade. Nicht nur aus fotografischer Sicht…

Michael Moeller

Lydith 3.5/30 – Blende 8

Michael Moeller

Lydith 3.5/30 – Blende 8

Michael Moeller

Lydith 3.5/30 – Blende 8