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Street at nite

Timan Könike veranstaltet in Flensburg immer  wieder in unregelmäßigen Abständen Workshops zum Thema Streetfotografie und das Sensibilisieren für neue Sichtweisen.

Michael Moeller

Eines der Themen ist „Street At Nite“, das Einfangen der Lichter und Schatten, Stimmungen und Situationen nach dem Untergehen der Sonne.

Michael Moeller

Ein Stativ ist nicht mit an Bord, es geht nicht um Langsamkeit und das Einfrieren von Bewegungen, sondern um Schnelligkeit. Ein Objektiv mit möglichst großer Offenblende (im Fotografensprech: möglichst lichtstarkes (!… was immer das im physikalischen Sinne bedeutet)) und ein hoher ISO-Wert sind schon fast ein Muss. Ich habe bei den Bildern meist ISO 1600 oder 3200 verwendet. Ich denke, die Belichtungszeitpriorität ist hier mal sinnvoll, um Verwacklungen zu vermeiden. Oder man fotografiert gleich im manuellen Modus.

Michael Moeller

Da es auf Schnelligkeit ankommt und meine Augen in der Dunkelheit nicht die Besten sind, habe ich mir erlaubt, anstelle mit einem Objektiv aus analogen Zeiten mit einem Canon AF-Objektiv unterwegs zu sein.
Allerdings verwende ich bei solchen Aktionen kein Zoom, schon aufgrund der geringeren Offenblende. Das verwendete 50/1.4 lässt sich bei Blende 2 oder 2.8 schon ganz gut verwenden.

Michael Moeller

Und Farbe? Kann man machen, muss man aber nicht. Meiner Meinung nach reichen dezente, klassische Graustufen in den meisten Fällen aus und wirken aufgrund der häufig unterschiedlichen Lichtfarben der künstlichen Leuchtkörper eher positiv und beruhigend.

Michael Moeller

Die Langsamkeit tut gut, einfach mal in Ruhe etwas durch die Stadt streifen und sich treiben lassen. Mit 2-3 Kollegen macht es nochmal so viel Spaß. Man geht ein Stück zusammen, irgendwann verliert sich jeder in seine Motive und später trifft man sich wieder, um gemeinsam weiterzugehen. Ich mags.

Und nächstes Mal nehme ich vielleicht einen Film mit.

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Düsseldorf

Vorgestern konnte ich den Abend wenigstens für eine Stunde in Düsseldorf am Rhein verbringen.

Ich würde fast sagen, Düsseldorf hat mehr Kneipen und Restaurants als Flensburg Einwohner.
Die Straßen und Kneipen waren voll, jeder schien das gute Wetter genießen zu wollen.
Ich habe es auch nicht so oft, dass ich im März um 22 Uhr im T-Shirt rumlaufen kann.

Leider blieb keine Zeit für eine ausgedehnte Fototour, ich kann leider nur zwei Aufnahmen zeigen:

Michael MoellerMichael Moeller

Über den Dächern von München

Zwei Tage München, drei Objektive, dreizehn Stockwerke über der Straße… einfach der Blick aus dem Hotelzimmer…

Leider war neben dem Messebesuchen und Abendprogramm viel zu wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Muss wohl wiederkommen 😉

Dreierlei Lichtstimmung in Schleswig

Die blaue Stunde rückt näher und streicht langsam vorbei. Die Belichtungszeiten werden länger und länger. Das blaue Licht des Abendhimmels weicht dem Schwarz der Nacht.
Die Lichter der Stadt schauen immer häufiger aus den Fenstern und hin und wieder erkennt man den langsamen Wechsel der Lichtfarben der Straßenbeleuchtung wom warmen Gelb-Orange zum kalten (LED)-Blau.

Die Aufnahmen sind von Anleger des Restaurants „Odins“ in Haddeby entstanden.

Mein bisheriger Eindruck der alten Linsen hat sich bestätigt, es rauscht etwas mehr, die Kantenschärfe ist etwas geringer als bei modernen Linsen. Dafür bilden sie nicht so kalt und manchmal leblos ab. Beides hat seine Berechtigung, für welche Variante ich mich langfristig entscheide, weiß ich noch nicht.

 

A Night Out… (Pt.2)

Michael Moeller

Ich bin immer etwas enttäuscht, wenn solche Gebäude wie der Schleswiger DOM Nachts nicht beleuchtet werden.

Auf der anderen Seite gibt es ja genügend Lichtverschnmutzung drumherum, die eine schöne Silhouette zaubern kann.

Mein bisheriges Fazit zu Altglas bei Nachtaufnahmen: mehr Rauschen, etwas weniger Detailschärfe als vergleichbare moderne Linsen. Störts? Mich momentan eher weniger…

Lydith 3.5/30

Immer noch mit Reinhard unterwegs, immer noch auf der Jagd nach dem Bokeh…

Hier,  nach den Ergebnissen mit der Squeezerlens, die Fortsetzung unserer Altglas-Fototour mit dem Lydith 3.5/ 30:

 

Bei Tageslicht habe ich wieder den leichten Magentastich in den Bildern, den Reinhard auch schon bei den Aufnahmen mit der Squeezerlens bemerkt hatte.

Insgesamt sind die Bilder natürlicher als mit der Squeezerlens oder dem Helios, also mehr für dokumentarische Fotografie geeignet. Verzeichnungen oder CA´s konnte ich kaum feststellen, das Bokeh ist angenehm.
Selbst Nachtaufnahmen gelingen mit dem kleinen Altglas (Ich muss mal ein Vergleichsbild zu meinem Sigma 30/ 1.4 einstellen 🙂 ), wobei die alten Linsen auch gerne mal eine halbe oder ganze Blende an Licht und Dynamik kosten.
Dazu werde ich auch nochmal einen Vergleich machen.