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Pentax Spotmatic II

Ich habe jetzt 2-3 Filme an meiner Pentax Spotmatic II belichtet und entwickelt.

Michael Moeller

Natürlich habe ich nicht nur das Schweineschnäuzchen verwendet. Aber nahezu allen Bildern ist gemeinsam, dass sie um 1-2 Blenden unterbelichtet sind. Der Scanner holt zwar noch etwas raus, aber wo keine Zeichnung ist, kommt nichts mehr hinzu.

Ich vermute, dass es an dem alten CdS-Belichtungsmesser liegt, entweder ist er schon deutlich gealtert oder die neuen Batterien werden nicht gut vertragen.

Ich werde sie erstmal eine Weile zur Ruhe kommen lassen und mir überlegen, wie ich das Ganze kompensieren kann. In der analogen Fotografie hat man ja doch einige Möglichkeiten. In der Zwischenzeit „schieße“ ich meine Minolta ein.

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Dunkel ist’s…

ein klein wenig zu Dunkel für meinen Geschmack.

Schuld ist wohl die Belichtungsmessung meiner Pentax Spotmatic II.
Den Kodak Tri-X 400 hatte ich ja schon ein Mal verwendet, damals in der Leica Mini II. Die Filmentwicklung habe ich mit den gleichen Parametern, D76 bei 20 °C und 11 Minuten Entwicklungszeit, wie eigentlich auch bei dem Letzten Tri-X 400, gelassen.

Im Vergleich zu den anderen analogen Kameras, die ich habe, belichtet sie um mindestens 1 Blendenstufe unter, gefühlt sind es eher 2 Stufen. Der Scanner hat schon ordentlich zu korrigieren und in der Nachbearbeitung muss ich auch noch einmal eingreifen, um die Tiefen etwas zu retten.

Somit bleibt nur die mauelle Belichtungskorrektur, die Kamera ganz gezielt für Push-Entwicklungen einsetzen oder der Wechsel auf eine andere Kamera.

Einen Film gebe ich ihr noch… oder 2? So schnell gebe ich ja nicht auf…

Wikingermarkt an der Turmhügelburg

Der diesjährige Wikingermarkt an der Turmhügelburg in Lütjenburg stand für mich auch im Zeichen der analogen Bilder. Ich habe es geschafft, einen kompletten Film zu belichten und in den letzten Tagen zu entwickeln und zu scannen.

Unterwegs war ich wieder mit der Pentax Spotmatic SP II, diversen Objektiven und einem Ilford FP4+.

US-Car-Treffen in Handewitt

Am letzten Sonntag fand in Handewitt am Scandinavian Park ein kleines Treffen von US-Cars statt.

Was mich neben einigen der Autos beeindruckt hatte, war der Umstand, dass ich scheinbar  der Einzige war, der den Motiven mit stilechten Kameras (ich hatte drei Stück dabei: die Pentax Spotmatic SP II, die Leica Mini II und die Akarette II) zu Leibe gerückt war. Von Handy bis Profi-DSLR war alles vertreten, aber alles Digital. Nicht alle meine Kameras passten in die Zeit der 50er, aber ich war zumindest mit Film unterwegs und auch nur in Schwarz-Weiss (einige Motive hätten auch gerne ein Farbbild vertragen). Aber ich bin auch so happy mit den Ergebnissen.

Aufgenommen wurden die Aufnahmen mit der Pentax Spotmatic SP II auf Ilford FP4+, entwickelt in Kodak D76.
Als Objektive kamen das Industar 50-2 3.5/ 50 und das Revuenon 2.8/135 zum Einsatz.

Schweineschnäuzchen II

Michael Moeller

Das kleine Biest macht natürlich auch an einer modernen Kamera eine gute, schlanke, ähhh… platte Figur. Auffällig unauffällig.

Aufgenommen mit der Pentax Spotmatic SP II auf Ilford FP4+, entwickelt in Kodak D76.
Als Objektiv kan das Voigtländer Color-Ultron 1.8/ 50 zum Einsatz.
Da der Aufsteckblitz nicht funktionierte habe ich einfach das Licht im Raum gelöscht, die Kamera im Bulb-Modus ausgelöst und den Blitz von Hand gezündet.

Das Schweineschnäuzchen

Auch die Bezeichnung „das hässliche Entlein“ habe ich beim Stöbern im Internet zu Daten über diese Linse schon gefunden.

Es dürfte nach der Lochblende und der Holga-Linse wohl eine der kurioseten Linsen sein, die man vor eine moderne Spiegelreflex adaptieren kann:
das KMZ Industar 50-2 3,5/50.

Michael Moeller

Es war vermutlich DIE Kit-Linse des Ostblocks, gebaut von KMZ in der UDSSR, ein Zeiss Tessar-Klon, ein klasssischer Vierlinser.

Immerhin bringt das kleine Objektiv 68 Gramm soliden russischen Glases und Metalls auf die Waage, der Blendenring befindet sich auf der Vorderseite des Objektivs und die Blendenskala wurde zweimal aufgedruckt, weil sie sich beim Scharfstellen mitdreht.
Dafür ist die Bauhöhe kleiner als ein Adapter von MFT auf M42. Ein echtes Pancake.

Bei Blende 3.5 sind die Bilder etwas soft und die Vignettierung ist deutlich bemerkbar, spätestens ab Blende 8 ist die Vignettierung weg und die bilder sind scharf. Die Makrofotografen arbeiten wohl gerne mit dieser Sinse, weil die Bauform eine gute Beleuchtung der Objekte ermöglicht, da das Objektiv kaum Schatten auf den Objekten erzeugt.

Hier noch ein paar Bilder, stilecht nur mit der Squeezerlens. Sagte ich vorhin nicht etwas über kuriose Objektive? …