Schlagwort-Archive: Schleswig-Holstein

Die erste eigene Filmentwicklung

Am Freitag hatte ich das notwendige Equipment zur Entwicklung von Schwarz-Weiß-Filmen zusammen, am Samstag ging es dann ans Eingemachte: Fixierer und Entwickler angesetzt, den Film im Wechselsack aufgespult und Abends wurde dann entwickelt.

Ich habe folgende Ausrüstung verwendet:

Film: Ilford FP4+ ISO 125
Entwickelt in Kodak D76 (12 min bei 20 °C)
Kamera RevueFlex 3000 SM
Diverse Objektive, siehe Bildbeschreibung
Scanner: Canon Canoscan 8400F

Nachdem der Film über Nacht getrocknet war, ging es an den unangenehmsten Teil: das Einscannen. Da ich (noch) keinen Filmstreifenhalter habe, musste ich die Filmstreifen einzeln aufkleben.

Ich muss mich von der digitalen, zuweilen brachialen Schärfe vermutlich lösen und meine Erwartungen etwas anpassen, aber gerade bei den Engelsfiguren gefällt mir die „weiche Schärfe“ ausgesprochen gut.

75 Sekunden Wikingturm

Michael Moeller

Wieder einmal gibt es den Blick vom Anlegeplatz des Restaurants „Odin“ in Haddeby.

Diesmal war es deutlich sonniger als bei meinem letzten Besuch. Ich musste einen 1000er Graufilter, einen Polfilter sowie einen Grauverlaufsfilter verwenden, um auf die gut 75 Sekunden Belichtungszeit zu kommen und auch etwas Struktur in die Wolken zu zaubern.

Zum Einsatz kam wieder das Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35.

Es ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das magische Motto im März von Paleica, was da heißt: „Bewegung“. Aber da kommt noch mehr, der Monat ist ja noch nicht rum 🙂

Dreierlei Lichtstimmung in Schleswig

Die blaue Stunde rückt näher und streicht langsam vorbei. Die Belichtungszeiten werden länger und länger. Das blaue Licht des Abendhimmels weicht dem Schwarz der Nacht.
Die Lichter der Stadt schauen immer häufiger aus den Fenstern und hin und wieder erkennt man den langsamen Wechsel der Lichtfarben der Straßenbeleuchtung wom warmen Gelb-Orange zum kalten (LED)-Blau.

Die Aufnahmen sind von Anleger des Restaurants „Odins“ in Haddeby entstanden.

Mein bisheriger Eindruck der alten Linsen hat sich bestätigt, es rauscht etwas mehr, die Kantenschärfe ist etwas geringer als bei modernen Linsen. Dafür bilden sie nicht so kalt und manchmal leblos ab. Beides hat seine Berechtigung, für welche Variante ich mich langfristig entscheide, weiß ich noch nicht.

 

Wikingturm, Schleswig

Mal Sonne, mal Wolken, mal komplett bedeckter Himmel, ein Großteil der Aufgaben eines Fotografen besteht ja aus Warten. Warten auf den richtigen Moment natürlich, warten, dass die 15 Sekunden der Auslösung bald rum sind… und das bei, wie fast immer bei uns, heftigem Wind. Ich hatte zum Glück eine Kamera dabei, um das Stativ zu beschweren, sonst wäre es weggeflogen. No joke…

Michael Moeller

Hier kamen zwei Graufilter (64er und 1000er) und ein Polfilter zum Einsatz, um die weichen Wolkenstrukturen zu erzielen.

Rund um den Wikingturm

Eigentlich wollte ich etwas Material sammeln, um mich dem Projekt „Fine-Art-Architektur“ zu widmen. Ob es mich ausfüllt, weiß ich noch nicht, dehalb gilt die Devise, es einfach mal auszuprobieren.

Wer den Wiking-Turm für eine Bausünde der 70er hält, dem werde ich nicht (und vermutlich auch kein Schleswiger) widersprechen. Aber es ist leider DAS markante Hochhaus hier in Nord-Schleswig-Holstein und zum Üben allemal geeignet.

Interessant war für mich, neben dem klassischen Bilck auf Schleswig, den es später mal gibt, auch das Drumherum:

Weitere Informationen zu dem markanten und ungeliebten Wohn-Hochhaus in Schleswig gibt es: auf Wikipedia.

A Night Out… (Pt.2)

Michael Moeller

Ich bin immer etwas enttäuscht, wenn solche Gebäude wie der Schleswiger DOM Nachts nicht beleuchtet werden.

Auf der anderen Seite gibt es ja genügend Lichtverschnmutzung drumherum, die eine schöne Silhouette zaubern kann.

Mein bisheriges Fazit zu Altglas bei Nachtaufnahmen: mehr Rauschen, etwas weniger Detailschärfe als vergleichbare moderne Linsen. Störts? Mich momentan eher weniger…