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Hamburg im Nebel (MF)

Vor ein paar Tagen durfte ich in Hambug übernachten. Vormittags sollte es dann auf Fototour gehen. Bereits bei Frühstück war klar: etwas ist Anders als sonst. Und irgendwie unklar.

Nach dem Frühstück ging es dann los, erst einmal auf die „Tanzenden Türme“ zu. Das markante Gebäude am Beginn der Reeperbahn ist normalerweise gut sichtbar. Jetzt war es von der gegenüberliegenden Straßenseite gerade einmal zu erahnen. Erst von einer Entfernung von wenigen Metern schälten sich die Türme aus der dicken Suppe.

Unterwegs war ich mit drei Kameras: meiner Canon, der Minolta X-700 und der Zeiss Ercona, einer fast 65 Jahre alten Mittelformat-Kamera. Eigentlich brauchte ich die Canon nur zum Suchen der Einstellungen 🙂

Die Bilder der analogen Kameras habe ich mit einem Orangefilter gemacht. Mit der alten Mittelformat-Kamera kein so leichtes Unterfangen, weil der Auslöseknopf immer mit der (für mich als Rechtshänder) falschen Hand betätigt werden muss. Aber egal… wer Bilder will, muss leiden.

Hier nun also die Bilder der Zeiss Ercona:

Michael MoellerMichael Moeller

Nach dem Abstecher zu den Tanzenden Türmen ging es dann runter zu den Landungsbrücken, zur Elbphi und natürlich in die Speicherstadt. Schöner als mit dem Nebel hätten wir es nicht treffen können.

Michael Moeller

Uuuuund, ein Besuch des Wasserschlösschens, vom Spottersplaats (die Poggenpohlbrücke) aus gesehen darf natürlich nicht fehlen.
Ein halbes Dutzend Fotografen steht mit ihren Vollformat-Boliden in Reih und Glied auf der Brücke und jeder wartet auf DEN Moment, um DAS Bild zu machen, das kein Anderer hat. Und dann komme ich und packe eine 65 Jahre alte Mittelformat-Kamera aus. Ich habe das Bild, das kein Anderer hat…

Michael Moeller

Ich gestehe, ich habe dort auch schon gestanden und Tags wie Nachts gewartet, dass ein Platz an der Brücke frei wird. Gehört vielleicht dazu.

Und dann war der Film auch schon voll und der Rückweg stand an.

Welch ein Tag, welch ein Licht.
Hamburg im Nebel.
Jederzeit gerne wieder.

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Industriedesign Flensburg

Bewaffnet mit einem Weitwinkel an der 7D und meiner Minolta X-700 zog ich mit Nils los, um ein wenig von dem industriellen Charme an Flensburgs Industriehafen einzufangen, so lange es noch möglich ist. Die Tätigkeiten am Hafen sind nahezu, wenn nicht sogar gänzlich, zum Erliegen gekommen und es gibt bereits Pläne zur Nutzung der Silos als Hotel oder Büro-Komplex.

 

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Die Bilder aud der Minolta kommen (hoffentlich) etwas später, wenn der Film voll ist. „Hoffentlich“, weil ich nicht weiß, wie der Film bei Langzeitbelichtungen bezüglich des Schwarzschildeffektes reagiert. Filmkorn reagiert bei schwachem Lichteinfall anders als digitale Sensoren, ab theroretischen Belichtungszeiten von einer Sekunde muss die reale Belichtungszeit deutlich verlängert werden. So werden aus einer Sekunde zwei Sekunden und aus 10 Sekunden vielleicht dreizig bis vierzig Sekunden, weil der Anstieg nicht linear ist. Spannend…

Ecktown with a Squeeze

Vor ein paar Tagen ergab sich ein kleiner Rundgang am Hafen von Eckernförde entlang. Mit von der Partie waren Reinhard, Birgit, Manuela, Micha und Marina und meine Frau Mona.

Reinhard überließ mir seine Flekto-Squeezerlens. Auslöser für mein Interesse an der Linse war ein modernes Wohnhaus, welches sich an der Promenade an der Hafenspitze befindet, da mir mein Volna mit seinen 80 mm Brennweite an meiner Crop-Kamera für einige Sachen etwas zu lang war.

Es war einfach nur schön, mit diesem Objektiv durch die Stadt zu laufen und mit ganz anderen Blickwinkeln zu sehen. Und Manuela zog im Gegenzug mit meinem Volna durch die Lande.

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Ich liebe die knackigen Kontraste und Farben.
Positiver Nebeneffekt: die Nachbearbeitung lässt sich auf ein Minimum reduzieren.

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Und natürlich darf das rote Bänkchen nicht fehlen…

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Durch einen Teil der Innenstadt ging es dann zurück.

Michael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Ich freue mich auf den nächsten Streifzug mit den „Wabbellinsen“ und den Foto-Kollegen. Und der Wunsch nach dem vollen Format wird immer stärker…

Aarhus in 35 mm

Vor ein paar Tagen war ich im beschaulichen Dänemark in Aarhus. Den ersten Tag ging es in das Freilichtmuseum „Den gamle by„, die alte Stadt. Ein paar Straßenzüge wurden mitten in der Stadt in ein riesiges Freilichtmuseum verwandelt, drei Zeiten erwachen dort zum Leben: ca. 1865, 1927, und 1974. Die ca. 75 Häuser sind mit allerlei Exponaten aus den entsprechenden Epochen gefüllt. Aber dazu später mehr.
Hier erst einmal ein paar Eindrücke der Stadt:

Aufgenommen wurden alle Bilder in Aarhus und in „Den gamle by“ mit dem Voigtländer Color-Scoparex 2.8/35. Man fühlt sich richtig in die analogen Zeiten zurückversetzt: eine Kamera, ein Objektiv und eine Brennweite. Funktioniert. Und ich habe zu keiner Minute eine andere Brennweite vermisst. Oder doch, zweimal musste ich ein Panorama anfertigen. Aber das habe ich gern in Kauf genommen.

Düsseldorf

Vorgestern konnte ich den Abend wenigstens für eine Stunde in Düsseldorf am Rhein verbringen.

Ich würde fast sagen, Düsseldorf hat mehr Kneipen und Restaurants als Flensburg Einwohner.
Die Straßen und Kneipen waren voll, jeder schien das gute Wetter genießen zu wollen.
Ich habe es auch nicht so oft, dass ich im März um 22 Uhr im T-Shirt rumlaufen kann.

Leider blieb keine Zeit für eine ausgedehnte Fototour, ich kann leider nur zwei Aufnahmen zeigen:

Michael MoellerMichael Moeller

Über den Dächern von München

Zwei Tage München, drei Objektive, dreizehn Stockwerke über der Straße… einfach der Blick aus dem Hotelzimmer…

Leider war neben dem Messebesuchen und Abendprogramm viel zu wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Muss wohl wiederkommen 😉

Wikingturm, Schleswig

Mal Sonne, mal Wolken, mal komplett bedeckter Himmel, ein Großteil der Aufgaben eines Fotografen besteht ja aus Warten. Warten auf den richtigen Moment natürlich, warten, dass die 15 Sekunden der Auslösung bald rum sind… und das bei, wie fast immer bei uns, heftigem Wind. Ich hatte zum Glück eine Kamera dabei, um das Stativ zu beschweren, sonst wäre es weggeflogen. No joke…

Michael Moeller

Hier kamen zwei Graufilter (64er und 1000er) und ein Polfilter zum Einsatz, um die weichen Wolkenstrukturen zu erzielen.