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Über den Dächern von München

Zwei Tage München, drei Objektive, dreizehn Stockwerke über der Straße… einfach der Blick aus dem Hotelzimmer…

Leider war neben dem Messebesuchen und Abendprogramm viel zu wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Muss wohl wiederkommen 😉

The Black Series

Als ich Anfing, eine spezielle Art der Beleuchtung auszuprobieren, um meine Kameras in einem bestimmten Look erscheinen zu lassen, hatte ich noch das Ziel, den Look mit nur einem Blitz hinzubekommen. Das Funktioniert zwar in gewissen Grenzen, aber ein in meinen Augen wichtiges Detail geht dann verloren oder ist nur sehr schwer zu erzielen: das Catchlight, hier die Reflektion eines Lichtes im Objektiv.
Ohne ein Catchlight wirkt ein Portrait schnell Leblos, das weiß jeder Portraitfotograf.
Bei meinen Modellen erscheint es mir essentiell für die Bildwirkung.

So ganz habe ich den Look, den ich vor meinem inneren Auge hatte, noch nicht 100%ig abbilden können, aber ich konnte mich ihm dennoch gegenüber meinen ersten Versuchen ein Stück weit annähern.
Nun ist der Aufbau wieder eingepackt und das Thema ruht. Bis zum nächsten Versuch…

In der Zwischenzeit warten viele weitere Projekte auf mich…

Alle Bilder sind mit dem Voigtländer Color-Ultron 1.4/50 enstanden.

Konzert mit Vintage

Bei der letzten Metal Night im Roxy in Flensburg habe ich einfach ein paar meiner alten Linsen zum Fotografieren mitgenommen, hauptsächlich das Voigltänder Color-Ultron 1.4/50 und das Revuenon 2.8/135.

Der Umgang ohne Autofokus ist mit ausreichend Licht schon etwas gewähnungsbedürftig, in einer dunkeln Umgebung, dazu noch bei einem Konzert nochmal doppelt so anspruchsvoll: nicht nur, dass die Kontraste fehlen, die Musiker stehen auch selten lange genug still, um vernünftig scharf zu stellen.

Aber einige Bilder habe ich dennoch mit dem Altglas machen können. Hier eine Auswahl:

Ja, ich weiß, es rauscht. Leider ist es im Roxy nicht sehr hell.

Es handelte sich  um die folgenden Bands:
Powerhead
Black Sunfire
SLOW KILL SYSTEM
Ivory Tower
TYSON

Two glasses

Seit ein paar Tagen beschäftigt mich die Produktfotografie, um meine alten Kameras etwas besser in Szene zu setzen.

Parallel war es auch Thema in der Fotogruppe Schafflund in den letzten Wochen. Im Studio konnten wir dann mal ein etwas anderes, „professionelleres“ Lichtsetup zur Fotografie von Glas kennenlernen.

So eine Weinflasche abzubilden, hat dann doch seine Tücken. Eigentlich ist das auch nicht mein Thema, schon gar nicht mein Motiv, ich möchtes es aber trotzdem zeigen, denn…

weinflasche

… zwischen den beiden Bildern liegt:

  • eine Umwandlung des Weißabgleich in der Nachbearbeitung … nein, es sind zwei Aufnahmen.
  • ein geändeter Weißabgleich  in der Kamera … mitnichten, beides wurde mit der Einstellung „Blitz“ aufgenommen.
  • Ein anderer Bildstil in der Kamerainternen JPG-Verarbeitung… nö, auch nicht.
  • Ein anderes Objektiv? Bingo, genau darum liebe ich das Altglas.
    Links das Voigtländer Color-Ultron 1.8/50, Rechts das Asahi Takumar 1.4/50!

Jetzt ärgere ich mich doch ein wenig, dass ich mein Canon-Objektiv zum Vergleich nicht dabei hatte.
Und das ich meist mit dem automatischen Weißabgleich fotografiere, da werden solche Feinheiten des Objektivs dann weggemogelt.

Memo an mich:

  • raus aus dem Weißabgleich-Automatik-Modi der Kamera
  • Wiederholung  der Testreihe mit anderen Objektiven

Sonnenuntergang in Schleswig-Holstein…

Eigentlich war ich nur kurz über Land gefahren, um einen alleinstehenden Baum zu suchen. Da die höchste natürliche Erhebung in dieser Gegend ein Deichschaf ist, fehlen die malerischen Motive, wie man sie aus den Mittelgebirgen her kennt, fast gänzlich.

Dafür konnte ich ein paar Schafe ablichten, die vor einigen Windmühlen posierten, welche mich wiederum an die Marsianer aus dem Roman von H.G. Wells erinnerten, die gleich über die Hügel kommen würden.
Moment… Hügel? Naja, ein paar Berge gibt es hier ja doch…