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Wikingermarkt an der Turmhügelburg

Der diesjährige Wikingermarkt an der Turmhügelburg in Lütjenburg stand für mich auch im Zeichen der analogen Bilder. Ich habe es geschafft, einen kompletten Film zu belichten und in den letzten Tagen zu entwickeln und zu scannen.

Unterwegs war ich wieder mit der Pentax Spotmatic SP II, diversen Objektiven und einem Ilford FP4+.

Schweineschnäuzchen II

Michael Moeller

Das kleine Biest macht natürlich auch an einer modernen Kamera eine gute, schlanke, ähhh… platte Figur. Auffällig unauffällig.

Aufgenommen mit der Pentax Spotmatic SP II auf Ilford FP4+, entwickelt in Kodak D76.
Als Objektiv kan das Voigtländer Color-Ultron 1.8/ 50 zum Einsatz.
Da der Aufsteckblitz nicht funktionierte habe ich einfach das Licht im Raum gelöscht, die Kamera im Bulb-Modus ausgelöst und den Blitz von Hand gezündet.

Das Schweineschnäuzchen

Auch die Bezeichnung „das hässliche Entlein“ habe ich beim Stöbern im Internet zu Daten über diese Linse schon gefunden.

Es dürfte nach der Lochblende und der Holga-Linse wohl eine der kurioseten Linsen sein, die man vor eine moderne Spiegelreflex adaptieren kann:
das KMZ Industar 50-2 3,5/50.

Michael Moeller

Es war vermutlich DIE Kit-Linse des Ostblocks, gebaut von KMZ in der UDSSR, ein Zeiss Tessar-Klon, ein klasssischer Vierlinser.

Immerhin bringt das kleine Objektiv 68 Gramm soliden russischen Glases und Metalls auf die Waage, der Blendenring befindet sich auf der Vorderseite des Objektivs und die Blendenskala wurde zweimal aufgedruckt, weil sie sich beim Scharfstellen mitdreht.
Dafür ist die Bauhöhe kleiner als ein Adapter von MFT auf M42. Ein echtes Pancake.

Bei Blende 3.5 sind die Bilder etwas soft und die Vignettierung ist deutlich bemerkbar, spätestens ab Blende 8 ist die Vignettierung weg und die bilder sind scharf. Die Makrofotografen arbeiten wohl gerne mit dieser Sinse, weil die Bauform eine gute Beleuchtung der Objekte ermöglicht, da das Objektiv kaum Schatten auf den Objekten erzeugt.

Hier noch ein paar Bilder, stilecht nur mit der Squeezerlens. Sagte ich vorhin nicht etwas über kuriose Objektive? …

Über den Dächern von München

Zwei Tage München, drei Objektive, dreizehn Stockwerke über der Straße… einfach der Blick aus dem Hotelzimmer…

Leider war neben dem Messebesuchen und Abendprogramm viel zu wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Muss wohl wiederkommen 😉

The Black Series

Als ich Anfing, eine spezielle Art der Beleuchtung auszuprobieren, um meine Kameras in einem bestimmten Look erscheinen zu lassen, hatte ich noch das Ziel, den Look mit nur einem Blitz hinzubekommen. Das Funktioniert zwar in gewissen Grenzen, aber ein in meinen Augen wichtiges Detail geht dann verloren oder ist nur sehr schwer zu erzielen: das Catchlight, hier die Reflektion eines Lichtes im Objektiv.
Ohne ein Catchlight wirkt ein Portrait schnell Leblos, das weiß jeder Portraitfotograf.
Bei meinen Modellen erscheint es mir essentiell für die Bildwirkung.

So ganz habe ich den Look, den ich vor meinem inneren Auge hatte, noch nicht 100%ig abbilden können, aber ich konnte mich ihm dennoch gegenüber meinen ersten Versuchen ein Stück weit annähern.
Nun ist der Aufbau wieder eingepackt und das Thema ruht. Bis zum nächsten Versuch…

In der Zwischenzeit warten viele weitere Projekte auf mich…

Alle Bilder sind mit dem Voigtländer Color-Ultron 1.4/50 enstanden.