Agfa Box – erster Scan

Wie vor einigen Tagen berichtet habe ich meinen ersten Mittelformat-Film mit einer Agfa-Box belichtet. Gestern habe ich ihn entwickelt und heute dann die Bilder eingescannt.

Ich würde sagen, es hat grundsätzlich funktioniert. Die Bilder weisen heftige Kratzer auf, was an einer blockierten Umlenkrolle innerhalb der Kamera liegen kann. Beim Vorbereiten und auch heute nach Durchsicht der Kamera habe ich nichts Ungewöhnliches entdecken können. Vielleicht hilft ein winziger Tropfen WD40.

Die Schärfe könnte etwas besser sein. Bei dem Objektiv ist aber vielleicht auch nicht mehr zu erwarten. Die Belichtungszeit ist evtl. auch zu lang für die Brennweite.
Ergo: beim nächsten Film ein Stativ verwenden…

Hier nur ein paar der Ergebnisse:

Bei dem Bild von Wikingermarkt in Haithabu habe ich übrigens einen Grauverlaufsfilter vor das Objektiv gehalten. Umständlich, aber es hält die Dynamik in einem vernünftigen Bereich.

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8 Gedanken zu „Agfa Box – erster Scan

  1. Pingback: Grüne Brühe dank Lichthofschutzschicht - Analogkneipe (Rückblick) · Tilman Köneke

  2. potmaschin

    guten tag,
    du schreibst -mittelformat- also 6×6 oder? warum hast du die bilder beschnitten? das format macht doch grad den reiz aus… und frage: wie scannst du diese negative? ich habe noch unendlich dia und filme 6×6 und nie einen scanner dafür ausmachen können… selbst in läden war das nicht möglich zu machen… die gängigen scanner können immer nur eine maske kaum gröszer als 24×36 erfassen… würde mich über eine antwort freuen.

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    1. blacktowerpics Autor

      Hallo,
      das Mittelformat der Agfa-Box und vieler anderer Kameras ist 6×9 cm. Später kamen dann noch andere Formate wie 6×6, 5×7 und das z.T auch heute in der digitalen Fotografie übliche 6×4,5 cm (z.B. Pentax 645z) hinzu. Derzeit nennen Hersteller wie Fuji ihre gegenüber dem Kleinbild nur unweseitlich größeren Sensoren auch schon Mittelformat.
      Ich scanne mit einen Canoscan 8400F, der auch eine Maske für Kleinbildfilme hat. Die Mittelformat lege ich direkt auf die Glasplatte und fixiere sie mit zwei Klebestreifen (washi tape oder Masking tape, also Malerkrepp, damit es keine Rückstände auf den Negative gibt).
      Derzeit sind es ja nur kleine Mengen, die ich zu scannen habe, das geht noch.Bei großen Mengen an Negativen würde ich mir vielleicht eine Schablone aus Balsaholz o.ä. machen, wenn es nichts sinnvolles gibt.
      Gruß
      Michael

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      1. potmaschin

        danke… habe bisher nur mit einem canon ohne durchlichteinheit dasselbe versucht aber mit sehr schlechten resultaten. maske heiszt in dem fall auch -durchlichteinheit- in der grösze, oder? werd mich mal nochmal schlau machen, vielen dank jdfs… und entschuldigung, dasz ich deine kommentaleiste dafür nutze…

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      2. blacktowerpics Autor

        Die Durchlichteinheit ist ein Muss.
        Ich habe den Scanner gebraucht bekommen, da war keine Maske oder Schablone zum Aufnehmen der Negativstreifen dabei.
        Daher klebe ich auch die Kleinbildnegative direkt auf die Glasplatte.
        Kein Problem, ist ja vielleicht auch für Andere interessant.

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