Archiv der Kategorie: Fotografie

Solitude

Michael Moeller

Aufgenommen an der Eckernförder Bucht.

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Ecktown with a Squeeze

Vor ein paar Tagen ergab sich ein kleiner Rundgang am Hafen von Eckernförde entlang. Mit von der Partie waren Reinhard, Birgit, Manuela, Micha und Marina und meine Frau Mona.

Reinhard überließ mir seine Flekto-Squeezerlens. Auslöser für mein Interesse an der Linse war ein modernes Wohnhaus, welches sich an der Promenade an der Hafenspitze befindet, da mir mein Volna mit seinen 80 mm Brennweite an meiner Crop-Kamera für einige Sachen etwas zu lang war.

Es war einfach nur schön, mit diesem Objektiv durch die Stadt zu laufen und mit ganz anderen Blickwinkeln zu sehen. Und Manuela zog im Gegenzug mit meinem Volna durch die Lande.

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Ich liebe die knackigen Kontraste und Farben.
Positiver Nebeneffekt: die Nachbearbeitung lässt sich auf ein Minimum reduzieren.

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Und natürlich darf das rote Bänkchen nicht fehlen…

Michael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Durch einen Teil der Innenstadt ging es dann zurück.

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Ich freue mich auf den nächsten Streifzug mit den „Wabbellinsen“ und den Foto-Kollegen. Und der Wunsch nach dem vollen Format wird immer stärker…

Street at Nite II

Letzte Woche fand wieder einmal ein von dem Flensburger Fotografen Tilman Köneke organisierter Workshop zum Thema „Street at nite“ statt.
Für mich war es das zweite Mal, dass ich an dieser Veranstaltung teilnahm. Aber es war das erste Mal, dass ich Abends ausschließlich Analog unterwegs war.

Die Ausrüstung war Übersichtlich: meine Minolta X-700, das Minolta Rokkor 1.4/58 und ein Ilford HP5+. Eine Kamera, ein Objektiv, ein Film. Leichtes Gepäck.

Von Tilman bekamen wir die Aufgabe, nach Punkten Ausschau zu halten. Immerhin haben sie etwas mit Flensburg zu tun, der eigentliche Grund war aber ein Anderer: sie sind das einfachste aller Gestaltungsmittel. Immer ließ sich das Thema nicht verfolgen, aber so manches Mal war man einfach geneigt, die Schärfe mal ganz aus dem Bild zu nehmen und einfach die Lichtpunkte wirken zu lassen.

Belichtet habe ich den Film auf ISO 3200, obwohl er ja nur eine Empfindlichkeit von ISO 400 hat. Das war für mich das erste Mal, einen Film bewusst unterzubelichten und dann zu versuchen, den Mangel an Licht durch die Entwicklung wieder auszugleichen.
Durch die ohnehin schon recht langen Belichtungszeiten musste ich fast ausschließlich bei Offenblende fotografieren.

Die Kontraste sind heftig. Entweder ist der Film wirklich am Limit oder ich war mit dem „Pushen“ (Anheben der Belichtung eines unterbelichteten Filmes) noch zu zaghaft.
Die Entwicklung habe ich in D76 bei 20°C und 18 Minuten Entwicklungszeit vorgenommen. Gedreht habe ich die Dose alle 30 Sekunden, normalerweise drehe ich jede Minute.

Auf der anderen Seite: Mit gefällt es auch so. Ausbaufähig, aber gefällt.

Edith:
Ich schieb „… ein Film…“ … das war auch so. 36 Aufnahmen. Mehr nicht.
Nach einer halben Stunde  blickte ich auf den Bildzähler und war doch etwas überrascht: 18 Aufnahmen, der halbe Film war weg. Naja, nicht weg, aber es waren auch nur noch 18 Bilder übrig. Man wird sparsamer und überlegt mehr. So soll es sein.

Pentax Spotmatic II

Ich habe jetzt 2-3 Filme an meiner Pentax Spotmatic II belichtet und entwickelt.

Michael Moeller

Natürlich habe ich nicht nur das Schweineschnäuzchen verwendet. Aber nahezu allen Bildern ist gemeinsam, dass sie um 1-2 Blenden unterbelichtet sind. Der Scanner holt zwar noch etwas raus, aber wo keine Zeichnung ist, kommt nichts mehr hinzu.

Ich vermute, dass es an dem alten CdS-Belichtungsmesser liegt, entweder ist er schon deutlich gealtert oder die neuen Batterien werden nicht gut vertragen.

Ich werde sie erstmal eine Weile zur Ruhe kommen lassen und mir überlegen, wie ich das Ganze kompensieren kann. In der analogen Fotografie hat man ja doch einige Möglichkeiten. In der Zwischenzeit „schieße“ ich meine Minolta ein.

Hamburger Hallig

Das schöne Wetter am Sonntag haben wir genutzt, um einen kleinen Ausflug zur Hamburger Hallig zu unternehmen. Die kleine Insel ist nur über einen schmalen Fahrweg mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Die Fahrräder kann man natürlich mitbringen oder man mietet sich einfach eines an der Einfahrt zur Hallig, die Fahradmiete beträgt momentan 2 Euro. Dafür kann man kein Hochleistungs-Rennrad erwarten, aber die Räder taten ihren Dienst.

Auf dem ca. 4 Kilometer langen Weg ging es an dem Informationshaus des NABU vorbei, die Salzwiesen bieten eine besondere Landschaft. Und Windmühlen wachsen und gedeihen in der ferneren Umgebung sehr gut.

Da ich mit dem Fahrrad unterwegs war, habe ich neben der Kamera nur zwei Objektive mitgenommen: das Voigtländer Scoparex 2.8/35 und ein Schacht-Ulm Travenar 3.5/135.

Dann, nach den gefühlten 40 Kilometern untrainierten Fahrens auf wackeligen Rädern gegen den Wind erreichten wir das Restaurant und Cafe auf der Hamburger Hallig.

Michael Moeller

Panorama aus 6 Bilder – Blick von der Nordsee Richtung Festland

Es gibt eine kleine Badestelle und einen Maßstein mit den Höhen der Sturmfluten. Erschreckend, zumal mit den Jahreszahlen auch die Höhe der Sturmfluten ansteigt.

Insgesamt ein schönes, ruhiges Fleckchen, ideal zum Entspannen und um sich den Wind um die Ohren pfeifen lassen genau Richtig.

Michael Moeller

Zwischenringe…

… ersetzen kein Makro-Objektiv. Dafür reicht die Abbildungsqualität nicht aus. Aber Spaß macht es trotzdem mal so zwischendurch.
Bei den Bildern kam der Ring „3“ mit einem Schacht-Ulm Travenar 3.5/135 zum Einsatz.

Michael Moeller

Bei den Bildern kam der Ring „3“ mit einem Schacht-Ulm Travenar 3.5/135 zum Einsatz.

Michael Moeller

Ein Stativ ist eigentlich bei Nahaufnahmen ein „Muss“, hätte bei dem Wind hier oben aber  leider auch wenig geholfen…

Michael Moeller