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Industriehafen FL – Mittelformat

Der Flensburger Fotograf Tilman Köneke veranstaltete am letzten Samstag wieder einen kleinen Workshop zum Thema Street-Fotografie „Blndspot Entdeckungstour: Industriehafen/ Ballastkai„.

Das Bedeutete: eineinhalb Studen rumlaufen am vermutlich schnuddeligsten Stückchen der Flensburger Förde in einem eisigem Wind. Dazu gab es ein kleines Thema und, normalerweise, eine kleine Bildbesprechung hinterher, die aufgrund der Kälte aber auf eine Internet-Präsentation verschoben wurde. Dafür gab es hinterher Kaffee im Marien-Café, dem Café mit den 1000 Kannen.

Immerhin sind sieben der acht Aufnahmen mit der Zeiss Ercona Mittelformat-Kamera etwas geworden, eine Aufnahme war komischerweise komplett überbelichtet.

 

Den Workshop zeichnet eine kleine, aber stetig wachsende Runde an Fotografen aus. Neben der Motivsuche war immer wieder viel Zeit zum Schnacken und Austauschen. Und sogar einen Lost Place gab es noch zu bewundern, leider war dieser in einem bemittleidenswerten Zustand.

An dem vorgegebenen Thema habe ich mich nun weniger versucht, mir ging es eher um die Reduktion und das Erkunden des Ortes mit meinen analogen Möglichkeiten.

Bilder aus der Minolta folgen auch noch, es sind vermutlich auch noch einmal sieben Aufnahmen. 14 Aufnahmen. Andere haben das 10-fache gemacht…

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Ich habe einen Garten…

vielleicht sollte ich ihn öter mal aufsuchen…

Michael MoellerMichael MoellerMichael MoellerMichael Moeller

Alle Bilder wurden mit dem Asahi Takumar 2.5/135 mit einem mittleren Zwischenring gemacht.

Das Schweineschnäuzchen

Auch die Bezeichnung „das hässliche Entlein“ habe ich beim Stöbern im Internet zu Daten über diese Linse schon gefunden.

Es dürfte nach der Lochblende und der Holga-Linse wohl eine der kurioseten Linsen sein, die man vor eine moderne Spiegelreflex adaptieren kann:
das KMZ Industar 50-2 3,5/50.

Michael Moeller

Es war vermutlich DIE Kit-Linse des Ostblocks, gebaut von KMZ in der UDSSR, ein Zeiss Tessar-Klon, ein klasssischer Vierlinser.

Immerhin bringt das kleine Objektiv 68 Gramm soliden russischen Glases und Metalls auf die Waage, der Blendenring befindet sich auf der Vorderseite des Objektivs und die Blendenskala wurde zweimal aufgedruckt, weil sie sich beim Scharfstellen mitdreht.
Dafür ist die Bauhöhe kleiner als ein Adapter von MFT auf M42. Ein echtes Pancake.

Bei Blende 3.5 sind die Bilder etwas soft und die Vignettierung ist deutlich bemerkbar, spätestens ab Blende 8 ist die Vignettierung weg und die bilder sind scharf. Die Makrofotografen arbeiten wohl gerne mit dieser Sinse, weil die Bauform eine gute Beleuchtung der Objekte ermöglicht, da das Objektiv kaum Schatten auf den Objekten erzeugt.

Hier noch ein paar Bilder, stilecht nur mit der Squeezerlens. Sagte ich vorhin nicht etwas über kuriose Objektive? …

Frühlingsboten

So langsam stecken auch bei uns die Krokeen die Köpfe aus dem Boden.
Vermutlich mal wieder als letzte Ecke in Deutschland.
Auch wenn es gefühlt immer zu spät ist, ich freue mich jedes Jahr auf die helleren Tage.

Drei Linsen, drei Erscheinungsbilder, die unterschiedlicher kaum sein können.
Zum Teil sind die Linsen leicht modifiziert (s. Beschreibung).
Um dicht genug an die Blumen ranzukommen habe ich unterschieliche Zwischenringe verwendet.
An den RAW-Bildern wurden in LR überwiegend nur eine leichte Kontrastanpassung vorgenommen.